SIA-Sektion Solothurn

Solothurner Verein vergibt Preis für Fotografie von Ort ohne Architektur

Pit Brunner aus Winterthur erhielt für seine Fotografien den 1. Preis.

Pit Brunner aus Winterthur erhielt für seine Fotografien den 1. Preis.

Die Sektion Solothurn des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins SIA lancierte dieses Jahr zum ersten Mal einen Fotografie-Preis. Der Sieger ist Pit Brunner aus Winterthur.

Die Sektion Solothurn des Schweizerischen Ingenieur- und Architektenvereins SIA lancierte dieses Jahr zum ersten Mal einen Fotografie-Preis. Verlangt wurde eine Dreier-Serie von Aufnahmen, welche zum Ausdruck bringen, wie sich sogenannte Zwischenräume, also Orte, die nicht direkt von Architektur und Planung betroffen sind, manifestieren oder verändern.

Schnittstellen zwischen Industriearealen, Gewerbe- oder Wohnbauten sollen so sichtbarer werden. Gleichzeitig sollen so fotografische Dokumente geschaffen werden, welche die Veränderung dieser Lebensräume sichtbar machen.

Alle Wettbewerbseingaben, mussten Orte im Kanton Solothurn zum Inhalt haben. Der Wettbewerb wurde hingegen schweizweit ausgeschrieben.

Am Freitagabend wurde anlässlich der Wohntage in Grenchen die Preisverleihung der ausgezeichneten Arbeiten im Grenchner Kunsthaus durchgeführt. Als Gastredner war Regierungsrat Roland Fürst, Baudirektor des Kantons und Hobbyfotograf, geladen.

Fürst betonte, dass es hier um Orte gehe, die uns nachdenklich machen. «Eine wundervolle Aufgabe für die Fotografen», meint er zudem und dankte der SIA Sektion Solothurn zu diesem Engagement.

Danach orientierte das Mitglied des fünfköpfigen Beurteilungsgremiums, Jann Jenatsch, Zürich, über die Preisträger. «Zwei eingereichte Arbeiten konnten wir als preiswürdig einstufen. Der erste Preisträger ist Pit Brunner, Winterthur, mit seiner Arbeit ‹Sosia›».

Brunner fotografierte in Däniken die Situation rund um den Zehnten-Spycher aus dem Jahr 1537. Durch drei verschiedene Standorte legt der Fotograf die ganze Umgebung frei.

Brunner wurde für diese Arbeit ein Preisgeld von Fr. 10 000 zugesprochen. Als Zweite konnten Karin Jauch und Fabien Schwartz aus Zug Fr. 5 000 für ihre Arbeit «Transformers» mit Aufnahmen aus den Gemeinden Schönenwerd, Riedholz und Gerlafingen entgegennehmen.

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