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Sitzen geblieben? Kein Wunder, wer an diesen Orten war

Auf einer Website kann jeder zum «Bankgründer» werden. Hansruedi Heiniger aus Aeschi ist einer der besonders fleissigen Sitzbänkli- Dokumentalisten aus dem Kanton Solothurn. Wir haben einige der schönsten Orte mit Bänkli herausgesucht.

Kaum ein schöner Ort beherbergt nicht ein Bänkli, das zum Verweilen einlädt. Die Internetseite bankgeheimnisse.ch lädt alle dazu ein, die Sitzbänkli der Schweiz zu dokumentieren und so zum «Bankgründer» zu werden. Gut 100 Bänkli wurden auf der virtuellen Karte im Kanton Solothurn bis jetzt eingetragen. Nicht nur der Standort, sondern auch ein Bild und eine kurze Beschreibung des Bänklis wird von den Bankgründern hochgeladen. Auf der liebevoll gestalteten Internetseite findet sich auch eine Rangliste, die zeigt, welcher Kanton wie viele eingetragene Bänkli hat. Solothurn bewegt sich derzeit im Mittelfeld.

Ein fleissiger Bankgründer des Kantons Solothurn ist Hansruedi Heiniger. Er wohnt in Aeschi und ist viel unterwegs. «Ich und meine Frau haben das Generalabonnement und wenns uns passt, gehen wir auf Reisen.» Die Idee mit der virtuellen Bänklikarte finde er super. «Ich habe davon gelesen und dachte, wieso sollte ich nicht auch einige Bänkli dokumentieren, wenn wir sowieso ab und zu unterwegs sind.» Seit nun einem Monat ist Heiniger Bankgründer. In dieser Zeit war er hier und dort unterwegs und wenn er irgendwo ein schönes Plätzchen mit einem Bänkli gesehen habe, habe er ein Foto davon gemacht, sich notiert wo das Bänkli steht, und es dann zu Hause hochgeladen.

«Ich dokumentiere natürlich nicht jedes Bänkli, dass ich sehe, nur die an schönen Orten. Ich habe schliesslich noch Ansprüche an mich selbst», erklärt Heiniger und fügt dann lachend an: «So habe ich in meinem Alter noch etwas zu tun. Ich habe Jahrgang 1944 und habe Freude, wenn ich die Bänkli in der Karte eintragen kann nach einem Ausflug.»

Sein Lieblingsbänkli befinde sich aber nicht im Kanton Solothurn, erklärt Heiniger. «Das steht oben bei der Segantini-Hütte in Pontresina. Die Aussicht dort ist fantastisch.» Auch dieses Bänkli hat Heiniger «gegründet». «Ich mache das nicht nur für mich, sondern auch für die anderen, damit sie sehen, wo die schönen Plätze sind.»

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