Zweiter Wahlgang

Roberto Zanetti (SP) verteidigt seinen Solothurner Ständeratssitz

Roberto Zanetti (SP) bleibt vier weitere Jahre Solothurner Ständerat. Wie schon 2015 schaffte der 64-Jährige den Sprung ins Stöckli im zweiten Wahlgang klar. Er distanzierte SVP-Herausforderer Christian Imark um rund 15'000 Stimmen.

Auf Zanetti entfielen 42'666 oder 61 Prozent der Stimmen, auf Imark 27'243 Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 39.32 Prozent. Bereits im ersten Wahlgang war der andere Solothurner Ständeratssitz an Pirmin Bischof (CVP) vergeben worden.

Zanetti hatte im ersten Wahlgang das absolute Mehr mit 2186 Stimmen relativ knapp verpasst, liess aber den Drittplatzierten, Nationalrat Christian Imark (SVP) deutlich hinter sich. Imark seinerseits wurde am 20. Oktober mit dem besten Resultat aller Solothurner Nationalräte wieder gewählt.

Ständerat Roberto Zanetti ist wiedergewählt

Ständerat Roberto Zanetti ist wiedergewählt

Mit einem hohen Vorsprung von 42'666 zu 27'243 Stimmen ist der SP-Kandidat wiedergewählt. Die beiden Konkurrenten lieferten sich trotz unterschiedlicher politischer Agenda einen sehr fairen Wahlkampf.

Weil er von der FDP nicht unterstützt wurde, erging es ihm gleich wie seinem Parteikollegen Walter Wobmann vor vier Jahren. Auch damals war es im zweiten Wahlgang zu einem Ausstich zwischen Zanetti und einem SVP-Kandidaten gekommen, den Zanetti zu seinen Gunsten entscheiden konnte.

Das Duo Bischof/Zanetti vertritt den Kanton Solothurn seit 2011 gemeinsam in der kleinen Kammer. Zanetti war allerdings schon 2010 als Ersatz für den verstorbenen Ernst Leuenberger (SP) in den Ständerat gewählt worden. (sda) 

Kostet die fehlende Mobilisierung der Wähler die SVP den Ständeratssitz?

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Walter Wobmann sieht das grösste Problem für den Erfolg der SVP in der fehlenden Mobilisierung der Wählerschaft:

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