Sonderpädagogik

Regierungsrat will Sonderpädagogik kantonal ausrichten

Wo steht die Heilpädagogische Sonderschule HPS Balsthal-Gäu in Zukunft?

Wo steht die Heilpädagogische Sonderschule HPS Balsthal-Gäu in Zukunft?

Der Regierungsrat hat für Neubauten im Bereich der heilpädagogischen Sonderschulen Aufträge erteilt, die bisher dominierenden lokalen und regionalen Ausrichtungen um die kantonale Perspektive zu erweitern.

Der Regierungsrat will, dass die von der Politik gewünschte vermehrte kantonale Führung der sonderpädagogischen Angebote auch Konsequenzen in der Planungsvorbereitung hat. So gehe es konkret nicht mehr einfach um die Frage Neubau der HPS in Balsthal oder die Alternative einer Umnutzung des Schulhauses in Mümliswil. Die Optionen seien aus kantonaler Perspektive auch um die Option «Neubau an einem Drittstandort» zu erweitern.

Dabei soll nicht nur von den vorhandenen Angeboten ausgegangen werden. Man soll sich laut Regierungsrat ebenfalls fragen, ob bestehende Angebote nicht an einem neuen Standort zusammenzulegen sind.

Überprüfen und vereinigen

Konkret sei das Neubauprojekt des Zentrums für körper- und sinnesbehinderte Kinder in Solothurn (ZKSK) auf seinen Standort im überversorgten oberen Kantonsteil zu überprüfen und mit sonderpädagogischen Angeboten der Region Thal-Gäu zu vereinigen.

Auch der Neubau der HPS Balsthal steht auf der Kippe.

Das Amt für Volksschule und Kindergarten und das Hochbauamt hat vom Regierungsrat den Auftrag erhalten, einen entsprechenden Bericht bis Ende 2012 abzuliefern. (ldu/mgt)

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