Das ZFF sei zu einer der wichtigsten Plattformen der Filmvermittlung in der Schweiz geworden, es helfe mit, Arthousefilme einem breiten Publikum bekannt zu machen, wird Pathé-Film-Geschäftsführer Loic Trocmé zitiert. Da am Festival über 500 Journalisten akkreditiert seien, habe man sich entschieden, den Preis neu in Zürich zu vergeben, teilt die Festivalleitung mit.

Der von der Kinokette Pathé Schweiz und der Verleihfirma Pathé Films gestiftete Preis zeichnet seit 2006 herausragende Filmkritiken und Essays zu Kinofilmen aus. Er ist mit 10'000 Franken dotiert. Die Veranstalter wollen die Filmkritik als eigenständige journalistische Form stärken.
Für die kommende Verleihung können sich Filmjournalistinnen und Filmjournalisten mit einem Artikel zu einem Film bewerben, der zwischen Juni 2018 und Juni 2019 in einem Schweizer Kino gelaufen ist.

Eine dreiköpfige Jury bestehend aus Vertreter von Pathé, ZFF und dem Schweizerischen Verband der Filmjournalisten wird den Sieger aus den eingereichten Beiträgen küren. Bisherige Preisträger sind unter anderem Antoine Duplan "Le Temps), Michael Sennhauser (SRF 2 Kultur), Simone Meier (Watson) und Pascal Blum (Tages-Anzeiger).