Bistum Basel

«Meditationskarten» bieten geistliche Impulse von Bischof Gmür

Der Bischof von Basel, Felix Gmür, wendet sich vor Osten an die Gläubigen.

Der Bischof von Basel, Felix Gmür, wendet sich vor Osten an die Gläubigen.

Die Coronapandemie betrifft jeden Lebensbereich. Auch die Karwoche und Ostern müssen anders gefeiert werden, öffentliche Gottesdienste entfallen. Im Bistum Basel soll Verbundenheit trotzdem gelebt werden, besinnlich und ruhig. Es versendet von Palmsonntag bis Ostermontag für jeden Tag eine digitale Karte mit einem geistlichen Impuls von Bischof Felix Gmür, eine «Meditationskarte». Die Karten können weiterverteilt oder in ausgedruckter Form an Menschen überbracht werden, die über keinen Online-Zugang verfügen.

«Am Palmsonntag scheint die Welt noch in Ordnung. Jesus zieht hinauf nach Jerusalem, bejubelt von den Menschen», schreibt Bischof Gmür auf der ersten Karte zum Palmsonntag. Dass Stimmungen sehr schnell kippen können, erlebe man in diesen Tagen schmerzlich. Schon bald betet auch Jesus, zu Tode betrübt und von schlimmsten Ängsten ergriffen, alleine im Garten Getsemani. «Jesus kennt den freien Fall der Angst. Gott hat diese Angst selber erlebt. Wir dürfen unsere Ängste mit einem teilen, der sie nicht nur versteht, sondern am eigenen Leib erfahren hat», so Felix Gmür. (szr)

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