Kantonsrat

Forstbetriebe sollen für Waldschäden mehr Hilfe bekommen

Der trockene Sommer sorgte für Waldschäden. (Symbolbild)

Der trockene Sommer sorgte für Waldschäden. (Symbolbild)

Stürme auf der einen und ausserordentlich trockene, heisse Sommer auf der anderen Seite haben dem Wald auch im Kanton Solothurn arg zugesetzt. Der Auftrag der SP-Fraktion, der eine zusätzliche finanzielle Unterstützung der Waldbesitzer für die Bewältigung der Schäden verlangt, war am Mittwoch im Kantonsrat absolut unbestritten, auch der Regierungsrat nahm in bereitwillig entgegen.

Man hätte aus dessen Stellungnahme lediglich gern etwas mehr über die zu erwartenden Kosten und darüber erfahren, aus welchen Kassen sie finanziert werden, meinte FDP-Sprecher Mark Winkler (Witterswil). Dass es zusätzliche Mittel brauchen wird, stand für ihn aber ebenso ausser Frage wie für Johannes Brons (SVP, Schönenwerd) oder Anna Engeler (Grüne, Olten), da war man sich für einmal über alle Parteigrenzen hinweg einig.

Forstbetriebsleiter Georg Nussbaumer (CVP, Hauenstein) sieht vor allem auch die öffentlich-rechtlichen Energieversorger in der Pflicht. Sie müsse man dazu bringen können, ihre Gasnetze durch holzbeheizte Wärmeverbünde zu ersetzen, das wäre für die hiesige Forstwirtschaft «ein Wirtschaftsförderungsprogramm sondergleichen». (mou)

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