«Die breitgefächerten Angebote der Krebsliga Solothurn helfen, Betroffene aus der Isolation zu holen. Das ist äusserst wertvoll für die Gesellschaft und dient den Menschen», so die höchste Solothurnerin, Kantonsratspräsidentin Verena Meyer-Burkhard, in ihrer Ansprache anlässlich der diesjährigen Mitgliederversammlung der Krebsliga Solothurn. Der Anlass fand in der Werkhalle der Firma Saudan AG in Biberist statt.

Stefan Hug-Portmann, Gemeindepräsident von Biberist, betonte, wie wichtig es sei, dass die Krebsliga Zeit für Betroffene habe. Des Weiteren unterstrich er, dass die Gemeinden dank der Leistungen der Krebsliga Solothurn auch Geld einsparen. Krebsliga-Präsident Andreas Eng, welcher der Versammlung Bericht über die Tätigkeiten im Jahr 2018 erstattete, hielt fest, dass der Krebsliga Solothurn Nachhaltigkeit wichtig sei – und ebenso die Nähe zu den Menschen. Die Krebsliga geht vor Ort und veranstaltet regelmässig auch Anlässe in den verschiedenen Regionen des Kantons.

Mit Blick auf den Jahresverlust 2018 von 64'725 Franken äusserte Eng die Hoffnung, dass noch weitere Gemeinden sich entschliessen, ab 2019 wieder einen Unterstützungsbeitrag an die Krebsliga Solothurn zu entrichten, damit letztere ihre wichtigen Dienstleistungen aufrechterhalten kann. Im Anschluss an den geschäftlichen Teil referierten Thomas Egger, Leiter des Zentrums für Onkologie und Hämatologie am Bürgerspital Solothurn, und Pflegefachfrau Marlis Bogaert zum Thema «Zurück ins Leben nach Krebs – ein massgeschneidertes Reha-Programm hilft».  (mgt)