Kuppelsendung

Erster Zickenkrieg bei «Bachelor» sorgt für Tränen – und Solothurnerin mitten drin

In der 1.Folge der neuen Staffel «Der Bachelor» fliessen die ersten Tränen. Eine der vier Solothurner Kandidatinnen macht sich unbeliebt und muss um ihre rote Rose bibbern.

Sonne, Meer, ein Strand auf Koh Samui und 21 Frauen, die «Bachelor» Patric Haziri kennenlernen möchten. Unter ihnen Yiankarla, Steffi, Ramona und Natalie aus dem Kanton Solothurn. Und so wollen sie überzeugen, wie sie erklären:

  • Ramona (22) aus Trimbach will Patric mit den schönsten grünen Augen betören
  • Steffi (23) aus Solothurn möchte als offene und direkte Person überzeugen, die sich stets treu bleibt. Zudem sei sie wandelbar.
  • Yiankarla (23) aus Grenchen will den Bachelor mit ihren dominikanischen Wurzeln und ihrem süssen Blick erobern.
  • Natalie (28) aus Solothurn möchte den Bachelor nicht nur mit ihrem Bizeps, sondern auch mit den inneren Werten überzeugen

Wer den «Bachelor» kennen lernen möchte, muss sich fürs erste Treffen aufbrezeln. Ramona macht sich lustig über ihre Zimmergenossinnen in ihren hautengen Kleidern. «Das sieht billig aus. Ich präsentiere meinen Hintern nicht. Der ist geheim für den Bachelor.» Die anderen lächeln das weg. «Es wird sich zeigen, ob der ‹Bachelor› auf Puppen, Schneewittchen oder heisse Latinas steht», so Yiankarla, die in der dominikanischen Republik geboren wurde und im Alter von neun Jahren in die Schweiz kam. Die Mutter eines vierjährigen Sohnes ist überzeugt von sich, wackelt im blauen Kleidchen mit dem Hintern und dem Vorbau und zeigt ein strahlendes Lächeln. Yiankarla sei sehr direkt, schätzt Ramona ihre Konkurrentin ein. Sie habe aber das lateinische «Billig-Temperament», das ihr so gar nicht gefalle. Muss es aber auch nicht. Schlussendlich ist es der «Bachelor», der entscheidet.

Es dunkelt ein und der grosse Moment ist gekommen. Die 21 Frauen sehen den Vielleicht-Mann-fürs-Leben zum ersten Mal. Im Auto werden sie zur Villa gefahren, wo sie einzeln aussteigen und sich kurz vorstellen. Manche haben auch noch eine Überraschung mitgebracht. Wie Yiankarla, die sich dem «Bachelor» im Samba-Kostüm mit kreisenden Hüften nähert. «Farbige Augen, das macht mich so richtig schwach», schwärmt die Grenchnerin. Er sei mega herzig und genau ihr Typ.

Passend zu ihrem Beruf hat Köchin Steffi Patric etwas zum Essen mitgebracht. In einem Pfännchen flambiert sie Banane. Allerdings hat der «Bachelor» gar keine Chance diese süsse Kost auch zu degustieren. Das macht aber nichts. Patric fand die Idee auch so sehr cool. Er würde sich «sehr gerne einmal von Steffi bekochen lassen», wie er nach dem Rencontre meint.

In der Kuppelsendung ist die rote Rose das begehrteste Geschenk, das der «Bachelor» machen kann. Denn nur diese Blume in den Händen bringt die Kandidatinnen eine Runde weiter. Wer die letzte Rose bekommt, hat das Herz des begehrten Junggesellen erobert. Eine erste rote Rose für den ersten Eindruck verteilt Patric bereits nach der Begrüssungsrunde. Die Solothurnerinnen gehen hier leer aus. Die nervöse Italienerin Rivana darf die Blume entgegennehmen und ist damit schon sicher eine Runde weiter.

Solothurner Kandidatinnen in der Sendung «Der Bachelor», Folge 1: Das Kennenlernen und die erste Nacht der Rosen steht an

Solothurner Kandidatinnen in der Sendung «Der Bachelor», Folge 1: Das Kennenlernen und die erste Nacht der Rosen steht an

Krallen ausfahren 

Nach der ersten Begrüssungsrunde folgt am nächsten Tag das Speed-Dating mit einigen nervösen Frauen. Zwei Minuten haben sie Zeit, sich Patric zu präsentieren und ihn «gluschtig» zu machen. Patrics persönliche Fragen machen die Ladys emotional. Die ersten Tränen fliessen. Als angekündigt wird, dass jede Kandidatin zwei Frauen nennen muss, die es nicht verdient haben, in Thailand dabei zu sein, werden die Krallen ausgefahren. Und hier spielt eine Solothurnerin eine wichtige Rolle. Die Trimbacherin Ramona und die 26-jährige Luzernerin Debora greifen Küken Sindy an. «Mit ihren 19 Jahren ist sie einfach noch zu unreif für das Ganze», so die 22-Jährige. Vielleicht habe sie das Abenteuer unterschätzt.

Bei Sindy kullern die Tränen. Sie sei nicht hierhergekommen für Streit. «Patric gefällt mir wirklich und ich weiss nicht, ob ich einen solchen Zickenkrieg aushalte. Ich hasse asoziale Menschen, die keinen Respekt haben», so die 19-Jährige. Yiankarla unterstützt sie emotional. Sindy solle sich nicht runterziehen lassen. «Hauptsache er gefällt dir.» Die Tränen sind getrocknet, das Lächeln ist zurück.

Da wäre noch die Sache mit der Nomination. Nach der Aktion mit Sindy ist für Yiankarla klar, wen sie nach Hause schicken würde: Die beiden Unruhestifterinnen Ramona und Debora. «Die wollen nur Spass und nichts Ernstes», so die 23-jährige Grenchnerin. Sie selbst habe eine Rose verdient, ist sie überzeugt.

«Leidenschaft und ordentlich Temperament»

Wen schickt Patric Haziri in der ersten Nacht der Rose schon wieder nach Hause? Viele Frauen hätten ihn bereits überrascht, meint der 29-Jährige. Doch einigen müsse er noch mehr Zeit geben, um aus sich herauszukommen. Eine nach der anderen darf nach vorne treten. Yiankarla ist die erste der Solothurnerinnen. «Du hast eine Leidenschaft und ordentlich Temperament – das gefällt mir sehr an einer Frau», sagt Patric und übergibt die rote Rose. Die Grenchnerin strahlt. Auch Steffi und Natalie dürfen den «Bachelor» weiter kennenlernen.

Die vierte Solothurnerin im Bunde muss aber zittern. Weil sie und Debora von der anderen Kandidatinnen am meisten «Abwahl-Stimmen» erhalten haben, müssen sie antreten. «Frauen sehen mich als starke Konkurrenz», lautet Ramonas Erklärung. Und das sei sie auch. Patric hört nicht auf das  Abstimmungsergebnis und gibt beiden eine Rose.

Damit geht das Abenteuer «Bachelor» für Yiankarla, Steffi, Natalie und Ramona und 14 weitere Ladys weiter. Tränen kullern heute bei anderen. (ldu)

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1