Mario Fuchs

Ein Solothurner ist der nackte Praktikant vom «Tatort»

Mario Fuchs im Tatort. Als Praktikant Silvan Bühler muss er einmal ganz nackt auftreten.

Mario Fuchs im Tatort. Als Praktikant Silvan Bühler muss er einmal ganz nackt auftreten.

In der zehnten «Tatort»-Folge aus Luzern spielt auch ein Solothurner mit. Der 30-jährige Mario Fuchs verkörpert den Polizeipraktikanten, der auch einen splitterfasernackten Auftritt hat.

Eine junge Frau wird in einem Waldstück überfahren. Die Spurensicherung ist vor Ort. Kommissarin Liz Ritschard (Delia Mayer) und Kommissar Reto Flückiger (Stefan Gubser) schauen sich die Leiche an. Mit dabei ist auch Polizeipraktikant Silvan Bühler. Dieser nähert sich langsam der toten Frau, steht verschüchtert da und hält sich an Block und Stift fest. 

«Der anonyme Anruf ist von einer Tankstelle», sagt er leise. Niemand reagiert. Er wiederholt: «Der Anruf ist zurückverfolgt. Das Telefon ist von einer Tankstelle.» Erst jetzt schaut Kommissarin Ritschard auf und stellt sich vor.

In dieser Szene zu Beginn des Tatorts sorgt Silvan Bühler gleich für den nervigsten Auftritt der ganzen Folge.

Gespielt wird der Praktikant vom Solothurner Mario Fuchs. Der 30-Jährige, der in Bern auf die Welt kam und «die halbe Jugend» im Kanton Solothurn verbrachte, ist immer noch sehr verbunden mit der Region – auch weil Vater und Mutter noch hier wohnen. Er besuchte die Kantonsschule Solothurn, bevor er dann in Basel ein Studium aufnahm (siehe Kasten). In «Kleine Prinzen» hat Fuchs insgesamt vier Auftritte. Einmal ist noch seine Stimme übers Telefon zu hören. 

Neben dem nervigsten hat Mario Fuchs aber auch den lustigsten Auftritt in «Kleine Prinzen». Peinlich wird es für Silvan nämlich, als er Kommissar Flückiger am frühen Morgen auf der Suche nach einem Frotteetuch splitterfasernackt über den Weg läuft – in der Wohnung der Kriminaltechnikerin. Viel Reden muss er da nicht: «Scheisse», und später ein knappes «wir sehen uns im Büro» zum Abschied.

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