Höhere Fachschule Technik Mittelland

Diplomfeier in fünf Akten: Knapp 90 neue Fachkräfte dank praxisnaher Ausbildung

An der Höheren Fachschule Technik Mittelland (hftm) fand die Diplomübergabe in fünf Akten statt.

Im Tissot Velodrome, vor drei Jahren im April starteten die diesjährigen Diplomand*innen erfolgreich Ihr Studium an der hftm. Drei Jahre später nun erfolgreich gelandet, nicht ganz planmässig am gleichen Ort, sondern im kleinen Rahmen in der Aula der hftm. Die verunmöglichte grosse Diplomfeier wurde agil in eine Diplomübergabe in fünf Akten umgeplant. In kleinen Gruppen je Fachbereich wurde am 26.Juni die Diplomübergabe etappiert, um die gegebenen hygienischen Vorgaben einzuhalten. 83 Techniker*innen HF und 4 NDS HF Absolventen an der hftm erhielten ihr Diplom.

Den Angehörigen und weiteren Interessierten wurde die Teilnahme via Livestream ermöglicht. In dieser Form konnten die Fachbereichsleiter*innen, Dozent*innen und der Direktor Ihre diesjährigen Diplomand*innen persönlich verabschieden. Für den feierlichen Klang sorgten Jolanda Stankiewitz und Hansueli Schori. Ihre Horn-, Trompeten- und Alphornklänge sorgten für die richtigen musikalischen Akzente.

Direktor Michael Benker beglückwünschte die Diplomand*innen für ihre Durchsetzungskraft. Mit Start der Diplomarbeiten, die an der hftm bewusst in den Firmen der Absolvent*innen Projekte realisieren sollen, fiel unmittelbar mit dem Lockdown zusammen. In dieser Situation, mit Kurzarbeit, Umstellungen auf Homeoffice oder tw. sogar kurzzeitige Schliessung der Firma, ganz bei sich zu bleiben und an der Umsetzung des Ziels zu arbeiten beweisst eine hohe Qualität. Sie haben unverkennbar nachgewiesen, dass sie das Gelernte vernetzten und anwenden können und das auch unter hohen Stressfaktoren. Alle Diplomand*innen erhielten als Geschenk ein „Takeaway Celebrationsäckli“ damit sie auf Ihren Erfolg auch mit Ihren Lieben zu Hause gebührend anstossen können.

Diplompreise nur für beste Leistungen

Florian Trachsel, Zentralvorstand des ODEC, honorierte die beste Gesamtleistung aller Diplomierten des Jahrgangs und überreichte Sven Kisslig den ODEC-Preis. Dr.-Ing. Michael Op de Hipt, Präsident der hftm Expertenkommission, vergab verschiedene Diplompreise für herausragende Leistungen. Im Fachbereich Elektrotechnik erhielt Sven Kisslig für die beste Gesamtleistung und die beste Diplomarbeit den Stebatec-Preis.

Alessandro Lüthi wurde im Fachbereich Unternehmensprozesse mit dem Diplompreis für die beste Gesamtleistung ausgezeichnet. Prämiert für die beste Gesamtleistung wurden Jürg Egger (FRAISA Preis) im Fachbereich Maschinenbau (Konstruktionstechnik) und Roman Lutz (HÄNGGI Preis) im Fachbereich Maschinenbau (Produktionstechnik). Peter Spielhofer erhielt einen Preis von Digital Impact Network/Chapter Solothurn-Preis für die beste Gesamtleistung im Fachbereich Informatik.

Den Best Practice Award erhielten Damian Roth (Elektrotechnik), Timon Lüthi (Elektrotechnik), Sven Fischer (Informatik), Pascal Mani (Maschinenbau) und Samuel Ackermann (Unternehmensprozesse).

Hervorragende Berufsaussichten

Tatsächlich sind die Berufsaussichten für Techniker*innen HF nach wie vor ausgezeichnet. Der Fachkräftemangel in den MINT-Berufen macht sie zu gefragten Berufsleuten. Ein grosser Teil der Studierenden kann aus mehreren Jobangeboten auswählen. Gleichzeitig ist das Interesse für die Ausbildung an der hftm ungebrochen und der Nachwuchs steht bereit: Die nächsten Technikerinnen und Techniker HF stehen bereits in den Startlöchern. 2020 beginnen über 160 Frauen und Männer ihr Studium an der hftm und in ein paar Jahren halten auch sie ein begehrtes Diplom in den Händen. (mgt)

Meistgesehen

Artboard 1