Arbeitslosenquote März

Der Kanton verzeichnet im März 450 mehr Arbeitslose – 2391 Betriebe meldeten sich für Kurzarbeit an

Die Arbeitslosenquote des Kanton Solothurn steigt im Monat März um 0.3 Prozent..

Die Arbeitslosenquote des Kanton Solothurn steigt im Monat März um 0.3 Prozent..

Im März 2020 stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 450 auf 3858 Personen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 2,3 auf 2,6 Prozent. Wie der Kanton mitteilt, sei der Anstieg ausschliesslich auf die aktuelle Ausnahmesituation zurückzuführen. 2391 Betriebe registrierten sich für Kurzarbeit.

Die Zahl der registrierten Stellensuchenden im Kanton Solothurn lag bei 6532 (Vormonat: 5944, Vorjahresmonat: 5886) und war damit um 588 Personen höher als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote stieg von 3,9 auf 4,3 Prozent (Vorjahresmonat: 3,9 Prozent).

Die Stellensuchendenquote in der Region Solothurn nahm von 3,6 auf 3,9 Prozent zu. Die Region zählte Ende März 2065 Stellensuchende, 183 Personen mehr. In der Region Grenchen stieg die Quote von 5,3 auf 5,7 Prozent, dies bei 785 Stellensuchenden. Die Quote im Schwarzbubenland erhöhte sich von 2,9 auf 3,2 Prozent – dies bei 54 mehr Stellensuchenden. Auch die Region Olten verzeichnet einen Anstieg und schloss für den Monat März mit 279 Personen mehr ab (von 4,4 auf 4,9 Prozent). In der Region Thal erhöhte sich die Quote von 3,6 auf 3,8 Prozent. Hier wurden 13 Personen mehr gezählt, welche sich beim RAV zur Stellensuche angemeldet haben.

Geschlecht

Im Berichtsmonat waren 3648 (Vormonat 3313) Männer als stellensuchend registriert, 335 mehr als im Vormonat. Im Vorjahr waren es 3221 Männer. 2884 Frauen (Vormonat 2631) waren im März 2020 auf Stellensuche – eine Zunahme von 253 Personen. Im Vorjahresmonat waren es 2665 Frauen. Der Frauenanteil lag bei 44,2 Prozent (Vorjahresmonat 45,3 Prozent).

Nationalität

Die Zahl der stellensuchenden Schweizer erhöhte sich im Berichtsmonat um 382 auf 3383 Personen. Im Vorjahresmonat waren es noch 3007 Stellensuchende. Ende März waren mit 3'149 Ausländern (Vormonat 2943) 206 Personen mehr als stellensuchend registriert. Der Ausländeranteil sank gegenüber dem Vormonat von 49,5 auf 48,2 Prozent (Vorjahresmonat 48,9 Prozent).

Altersklassen

Die Gruppe der unter 20-jährigen Stellensuchenden nahm um vier Personen auf 219 Personen ab, womit die Quote bei 3,3 Prozent verharrte. Bei der Altersgruppe der 20- bis 24-jährigen nahm die Zahl der Stellensuchenden von 460 auf 560 Personen zu. Die Quote stieg von 3,8 auf 4,6 Prozent. Die Quote der 25- bis 29-jährigen nahm von 4,6 auf 5,4 Prozent zu. Die Zahl der Stellensuchenden erhöhte sich um 113 Personen auf 829 Personen. Jene der 30- bis 39-jährigen nahm von 4,9 auf 5,3 Prozent zu. Dies bei 131 Stellensuchenden mehr. Die Quote der Gruppe der 40- bis 49-jährigen erhöhte sich von 3,6 auf 3,9 Prozent. Dies bei 123 Personen mehr und bei 1340 Stellensuchenden. In der Gruppe der 50- bis 59-jährigen nahm die Quote von 3,5 auf 3,7 Prozent zu. Die Zahl der registrierten Stellensuchenden stieg dabei um 81 Personen. In der Gruppe der über 60-jährigen legte die Zahl der Stellensuchenden um 44 Personen zu. Die Quote erhöhte sich von 3,9 auf 4,2 Prozent.

Aussteuerungen

Im Verlauf des Monats Januar 2020 haben 81 Personen (Vormonat 83 Personen) ihr Recht auf Taggelder ausgeschöpft oder ihr Anspruch auf Arbeitslosentaggelder ist nach Ablauf der zweijährigen Rahmenfrist erloschen. Eine neue Rahmenfrist konnte nicht eröffnet werden. Die Aussteuerung erfolgt in dem Monat, in dem das letzte Taggeld bezogen wurde. Im Vorjahresmonat wurden 93 Personen ausgesteuert.

Zu- und Abgänge sowie offene Stellen

Im März gab es 1350 Zugänge und 767 Abgänge. Rund 61% der Abgänge gaben an, dass sie eine Stelle gefunden haben. Ende Monat waren 844 offene Stellen gemeldet. Davon unterlagen 572 Meldungen der Stellenmeldepflicht.

Im Berichtsmonat waren 1412 Personen in einem Zwischenverdienst (Vormonat 1314) engagiert. Der Anteil der Zwischenverdienenden an den Stellensuchenden sank von 22,1 auf 21,6 Prozent.

Kurzarbeit

Für den Monat Januar 2020 rechnete die Arbeitslosenversicherung im Kanton Solothurn 15'721 Ausfallstunden für 279 betroffene Arbeitnehmer in neun Betrieben ab.

Für März 2020 sind 2391 Betriebe, die sich für Kurzarbeit anmelden, registriert – im Vormonat gab es lediglich elf Anmeldungen. Betroffen könnten 27'133 Arbeitsplätze sein. (mgt)

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