Kanton Solothurn

Definitiver Entscheid ist da: 1.August-Feuerwerk wird nicht verboten

Auch am diesjährigen 1.August darf Feuerwerk gezündet werden - einige zusätzliche Regeln gelten aber im ganzen Kanton. (Symbolbild)

Auch am diesjährigen 1.August darf Feuerwerk gezündet werden - einige zusätzliche Regeln gelten aber im ganzen Kanton. (Symbolbild)

Der Kanton fällte am Montag einen endgültigen Entschluss und teilte die Erlaubnis für privates Feuerwerk am 1.August mit. Weil es aber immer noch trocken ist und nur zu kurzen Niederschlägen kam, müssen bestimmte Regeln eingehalten werden.

Wegen dem im Kanton Solothurn herrschendem Feuerverbot in Wald und Waldesnähe, stellte sich die Frage, ob Feuerwerk am 1.August denn erlaubt sei. Am Montag teilte der Kanton den definitiven Beschluss mit. 

«Grundsätzlich wird das Feuerwerk am 1.August erlaubt», verkündet Thomas Kölliker, stellvertretender Leiter der Katastrophenvorsorge.

Die Kantonspolizei Solothurn teilt zusätlich mit, dass am Samstag dem 1.August aber auf Verschiedenes geachtet werden müsse, da der Regen der vergangenen Tage nicht ausgereicht habe um die Waldbrandgefahr zu mildern.

«Im Kanton Solothurn ist es verboten, im Wald und Waldesnähe ein Feuer zu entfachen und Feuerwerk abzubrennen. Das Entfachen eines Feuers und das Abbrennen von Feuerwerk sind nur unter Einhaltung eines Mindestabstands von 200 Meter zum Wald zulässig», heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei.

Das Entfachen von Höhen- und 1.August-Feuern sowie das Anzünden von Himmelslaternen seien überall verboten, unabhängig vom Abstand zum Wald, wird ferner mitgeteilt.

Ausserdem ist es grundsätzlich nicht erlaubt, brennende Raucherwaren wegzuwerfen.

Diese Verfügung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Die Situation kann je nach Verlauf in den nächsten Tagen neu beurteilt werden und Polizei und Feuerwehr im Kanton empfehlen, dieses Jahr auf das Feuerwerk zu verzichten.

Zudem informierte die Polizei: «Widerhandlungen gegen diese Allgemeinverfügung werden auf Antrag der Direktion der Solothurnischen Gebäudeversicherung mit Busse von 30 bis 400 Franken bestraft. Vorbehalten sind weitere eidgenössische und kantonale Straftatbestände.» (nka/pks)

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