Bettlach/Bellach

Besitzer sorgen sich um verletzte Stuten – ist in der Region Solothurn ein Pferdeschänder unterwegs?

(Symbolbild)

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Mehrere Meldungen von verletzten Pferden sorgen unter Pferdebesitzern in der Region Solothurn für Unmut. Spekuliert wird über mutmassliche Pferdeschänder, die sich an den Tieren vergangen haben sollen.

Auf sozialen Medien kursieren zurzeit Spekulationen über Pferdeschänder, die sich angeblich an den Stuten von Pferdebesitzern sexuell vergangen und die Tiere dabei verletzt haben sollen. Laut den Einträgen von Nutzern waren sie in den Regionen Bettlach, Ersigen und Oberbipp unterwegs. Erwartungsgemäss stossen die Meldungen auf grosses Interesse und Verachtung auf den sozialen Plattformen. Man fordert sich gegenseitig auf, wachsam zu sein und Verdächtige der Polizei zu melden.

Die Polizei bestätigt auf Anfrage, dass jeweils ein Pferd aus Bettlach und Bellach als verletzt gemeldet wurde. Man sei vor Ort gewesen und habe den Sachverhalt abgeklärt und entsprechende Ermittlungen aufgenommen, sagt die Mediensprecherin der Kantonspolizei, Astrid Bucher. «Wir nehmen die Meldungen ernst.» Dass aber ein Pferdeschänder in der Umgebung unterwegs sein soll, sei zurzeit reine Spekulation, die vor allem auf den sozialen Medien rasch verbreitet werde, fährt sie fort. «Die Kantonspolizei Solothurn hält sich an Fakten und darf sich an Spekulationen nicht beteiligen.» Man warte nun auf die Begutachtungsberichte der Tierärzte zu den Verletzungen der Tiere. (gue)

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