Erste Hilfe

Bern und Solothurn verstärken die Zusammenarbeit zwischen First Respondern

Die Freiwilligen müssen an einem Kurs teilnehmen, um First Responder werden zu können.  (Symbolbild)

Die Freiwilligen müssen an einem Kurs teilnehmen, um First Responder werden zu können. (Symbolbild)

Die Zusammenarbeit zwischen First Respondern der Kantone Bern und Solothurn wird verstärkt. Künftig sind die Ersthelfer über die Kantonsgrenzen hinweg im Einsatz und verbessern so die Überlebenschancen von Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand.

Um die Versorgung von Notfallpatienten in ihren Grenzregionen zu verbessern, bieten die Kantone Bern und Solothurn seit Montag neu kantonsübergreifend über die nationale App Momentum (CH Responder) interkantonale Ersthelfende auf. Damit wird sichergestellt, dass der nächste zur Verfügung stehende Firstresponder alarmiert wird. Eine solche Zusammenarbeit ist einzigartig. Wenn möglich soll das System künftig noch ausgebaut werden. Der Kanton Bern nutzt die Plattform seit 2015 und hat in dieser Zeit gemeinsam mit den Rettungsdiensten Kanton Bern die Anzahl von registrierten Laienhelfenden kontinuierlich von 500 auf über 2300 steigern können.

Bereits 900 Solothurner First Responder

Im Kanton Solothurn ist 2019 eigens ein Verein First Responder gegründet worden. Diesem gehören folgende juristische Personen an: Solothurner Spitäler Spitäler AG (soH), Polizei Kanton Solothurn, Solothurnische Gebäudeversicherung, kantonaler Feuerwehrverband, Samariter Verbund Kanton Solothurn und der Verein Solothurner Einwohnergemeinden. Der Verein koordiniert die Ausbildung sowie die Zusammenarbeit der aktuell rund 900 First Responder.

Auf nationaler Ebene versterben wegen eines Herz-Kreislauf-Stillstandes pro Jahr rund 8000 Menschen. Seit einigen Jahren sind mehrere Kantone in der Schweiz bestrebt, die Erstversorgung bei solchen medizinischen Notfällen weiter zu optimieren. (mgt)

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