Prüfung

Bei Solothurner Spitälern besteht keine systematische Lohndiskriminierung zwischen Frau und Mann

Die Solothurner Spitäler AG hat die Lohngleichheit prüfen lassen.

Die Solothurner Spitäler AG hat die Lohngleichheit prüfen lassen.

Die Solothurner Spitäler AG (soH) hat die Löhne ihrer Angestellten in der Lohngleichheitsstudie des Bundes auf nicht erklärte Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen überprüfen lassen. Das Ergebnis zeigt, dass die Lohnunterschiede bei der soH weit unter der Toleranzschwelle liegen und es keine systematische Lohndiskriminierung gibt.

Die Lohngleichheitsprüfung basiert auf dem Selbstprüfungswerkzeug Logib des Bundes. Sie dient dazu, den Lohn der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anhand von persönlichen Qualifikationsmerkmalen (Ausbildung, Dienstalter und potenzielle Erwerbserfahrung), von arbeitsplatzbezogenen Faktoren (Betriebliches Kompetenzniveau und berufliche Stellung) sowie anhand des Geschlechts zu erklären.

Bei sonst gleichen Bedingungen kann anhand dieser Methode ermittelt werden, welche Lohndifferenzen zwischen Frauen und Männern in einem Unternehmen bei vergleichbaren persönlichen und berufsbezogenen Merkmalen bestehen.

«Die Ergebnisse der soH zeigen keinen Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern, der nicht mit objektivierbaren Kriterien zu begründen ist», teilt das Unternehmen mit. Die vom Beschaffungswesen des Bundes angewandte Toleranzschwelle liegt bei 5 Prozent. Bei allen Werten unter dieser Schwelle wird keine Lohndiskriminierung vermutet.

Das Ergebnis der soH weise einen Lohnunterschied von 0,02 Prozent zugunsten der Männer auf und «entsprechend besteht bei der soH keine systematische Lohndiskriminierung zwischen Frauen und Männern». Dieses erfreuliche Resultat sei auch dank der langjährigen Bemühungen zur Gleichstellung von Frau und Mann zustande gekommen. (mgt)

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