Jugendprojektwettbewerb

Bei Jugendlichen im Kanton Solothurn heissts alles andere als «null Bock»

Im Kofmehl wurden kreative und engagierte Jugendliche aus dem Kanton für ihr Schaffen geehrt. Von den 15 angemeldeten Projekten wurden acht auf die Shortlist aufgenommen. Jede Gruppe hatte fünf Minuten Zeit, sich vorzustellen.

Rolf Späti schien tief beeindruckt. «Es ist absolut genial», schwärmte er, «was Jugendliche im Kanton Solothurn alles leisten.» Am Donnerstagabend wurden im Solothurner Kofmehl herausragende Jugendprojekte ausgezeichnet, «nur solche, die auch wirklich durchgeführt worden sind», wie Späti betonte.

Der Präsident des kantonalen Verbandes für offene Jugendarbeit und seine sechs Jurykollegen hatten keinen leichten Job. 15 Projekte aus dem ganzen Kanton haben sich für den Wettbewerb angemeldet, acht davon wurden auf die Shortlist aufgenommen.

«Diese bringt zum Vorschein, was Solothurner Jugendliche im stillen Kämmerchen so treiben», meinte Anna Sollberger von der Jugendförderung Kanton Solothurn, die den Wettbewerb organisiert hat. Alle nominierten Projekte hatten, ganz demokratisch, genau fünf Minuten Zeit, um sich der Jury und dem Publikum zu präsentieren.

Das Publikum durfte an diesem Abend übrigens seinen eigenen Sieger küren - es galt, möglichst viel Lärm zu machen und die Dezibelzahl nach oben zu treiben. Die Jury indes ehrte neben Jugendprojekten auch eine Institution, die ebensolche Projekte für Jugendliche organisiert. Überzeugend waren die Projektpräsentationen allesamt.

Jene der Jungs und Mädels von «DieFreezer.ch» aus Büren etwa, die ihr Medienangebot mit viel Schalk und Wortwitz vorstellten. Oder die Darbietung der Crew des Oltner Kulturlokals Coq d'Or, die sich per Liveschaltung ins Kofmehl beamte. Die Pfadi Wangen bei Olten präsentierte ihre «Highland-Games» in Schottenröcken, begleitet von einer Dudelsackbläserin.

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