Der Kanton Solothurn verleiht seit mehreren Jahren verschiedene Preise für soziales Engagement: Einerseits gibt es seit 2007 den mit 20'000 Franken dotierten Sozialpreis für Einwohnerinnen und Einwohnern, Institutionen, private und staatliche Unternehmen. Im Rahmen dieser Preisverleihung wurden jeweils auch bis zu fünf Anerkennungspreise zu je 5000 Franken vergeben.

Zusätzlich werden seit 2010 Unternehmen mit dem Sozialstern ausgezeichnet, welche sich für die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung einsetzen. Das Preisgeld umfasste bis anhin 10'000 Franken.

Jetzt hat der Regierungsrat entschieden, beide Preisverleihungen zusammenzulegen. Damit soll dem Preis «noch mehr Gewicht gegeben und den Nominationen eine grössere Beachtung in der Öffentlichkeit gegeben werden», heisst es in der Mitteilung dazu.

Neu: Publikumspreis

Der Sozialpreis ist dabei weiterhin mit 20'000 Franken dotiert. Neu auch der Sozialstern, der im Rahmen der Preisverleihung zu einer Spezialauszeichnung für Unternehmen wird, «die sich vorbildlich dafür einsetzen, Arbeits- oder Ausbildungsplätze für Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung zu erhalten oder zu schaffen». Damit wurde das Preisgeld für den Sozialstern um 10'000 Franken aufgestockt.

Gleichzeitig verzichtet der Kanton künftig auf die Verleihung von Anerkennungspreisen und führt stattdessen den Publikumspreis ein. Im Rahmen der Preisverleihung kann das Publikum aus allen Nominationen einen Gewinner auswählen. Der Publikumspreis ist mit 5 000 Franken dotiert.

Die diesjährige Preisverleihung findet im November statt. Die Ausschreibung findet anfangs April statt, Nominationen sind von da an bis zum 17. Juni möglich. Grundsätzlich können alle Einwohnerinnen und Einwohner, Institutionen, private und öffentliche Unternehmen, die im Kanton Solothurn wohn- oder sesshaft sind, für den Sozialpreis bewerben. Das Amt für Soziales nimmt zudem auch Nominationen durch Dritte entgegen.

Nach Ablauf der Bewerbungsfrist schlägt die Jury dem Regierungsrat einen Preisträger oder eine Preisträgerin vor. Die abschliessende Entscheidung liegt beim Regierungsrat. (SZR/SKS)