Die weissen Gipfel der Solothurner Jurahöhen bereiten den Liftbetreibern Freude. Währenddem viele Leute für den Wintersport weite Reisewege in Kauf nehmen, gibt es – derzeit gerade – auch wieder nähere Varianten, um die Winterlandschaft zu geniessen.

«Durch das kalte Wetter und die Schneedecke von 20 bis 60 Zentimetern sind die Bedingungen nahezu perfekt», sagt Luca Rauber, Betriebsleiter des Skilifts auf dem Grenchenberg. Ähnlich sieht es auf dem Balmberg aus. Auch dort ist die Schneedecke durchgehend und bietet Skifahrern im Moment optimale Bedingungen.

In den weniger hoch gelegenen Skigebieten sieht es anders aus. Die Pisten in Lommiswil, Hauenstein-Ifenthal, Nunningen, Langenbruck und das Skigebiet Beinwil bleiben geschlossen aufgrund von fehlendem Schnee.

Geschlittelt werden kann im Moment nur hoch oben. Die Schlittelpiste vom Weissenstein nach Gänsbrunnen ist gesperrt. Die Südabfahrt ist nur bis zur Mittelstation Nesselboden befahrbar.

Viele Betriebstage

Für die Liftbetreiber ist es bis jetzt im Vergleich mit anderen Jahren trotzdem eine gute Saison. Der frühe Schnee im November und längere Kältephasen machten den Betrieb an vielen Tagen möglich.

Wer im Kanton Solothurn auf die Bretter steigen will, muss dies bald tun. Ab Ende Woche steigen die Temperaturen und mit der weissen Pracht könnte es so schon bald wieder vorbei sein.