Tenero

Auf das gemeinsame Singen zu verzichten, fiel den Teilnehmern nicht immer leicht

Machte ganz offensichtlich allen Spass: «Flashmob» im Jugendsportlager.

Machte ganz offensichtlich allen Spass: «Flashmob» im Jugendsportlager.

Das 21. Jugendsportlager des Solothurner Turnverbandes (SOTV) fand in der letzten Juliwoche unter besonderen Bedingungen im Centro sportivo Tenero statt. Aufgrund des Schutzkonzeptes war die Teilnehmerzahl auf 110 Turnerinnen und Turner beschränkt.

So aussergewöhnlich wie im 21. Jugendsportlager des Solothurner Turnverbandes (SOTV) waren die Bedingungen noch nie, in all den Jahren. Aufgrund des Schutzkonzeptes war die Teilnehmerzahl auf 110 Turnerinnen und Turner im Centro Sportivo in Tenero beschränkt. Das Leiterteam musste lange bangen, ob das Sportlager aufgrund der Coronapandemie überhaupt stattfinden kann. Bedingung
war die Einhaltung eines speziellen Schutzkonzeptes. So wurden zum Beispiel die 20er-Zelte jeweils nur mit acht Personen belegt, und diese Gruppen nutzten bei den Mahlzeiten immer gemeinsam den gleichen Tisch. Natürlich galten auch die Hygienemassnahmen des BAG, und auf gemeinsames Singen sollte verzichtet werden – was den Jugendlichen nicht immer leichtfiel.

Für die beiden Hauptleiter Rosmarie Strähl (Hünenberg) und Guy Mäder (Würenlos) lief das Lager dennoch erfreulich reibungslos ab. Sie wurden unterstützt von einem 30-köpfigen Leiter- und Küchenteam. Erfreulicherweise waren auch vier neue Leiterinnen und Leiter erstmals dabei. Der Vormittag stand für die jungen Turnerinnen und Turner, zwischen 14- und 20-jährig, jeweils im Zeichen des gewählten Pflichtfaches in den Disziplinen Gymnastik, Geräteturnen, Leichtathletik, Polysport und Schwingen. Nachmittags standen Wahlfächer in verschiedensten Sportarten zur Auswahl. Jeweils abends wurde ein Rahmenprogramm geboten.

Alle Teilnehmer zusammen.

Alle Teilnehmer zusammen.

Zuerst ein Regierungsrat, dann ein Bundesrat

Den Schutzmassnahmen fiel der traditionelle Ausflug am Mittwoch zum Opfer. Stattdessen startete der Tag mit einem ausgiebigen Brunch. Danach wurde ein Flashmob einstudiert und anschliessend mit allen 140 Teilnehmern ein Geländespiel «Jäger und Sammler» durchgeführt.

Auch der traditionelle Besuchstag fand nicht im gewohnten Rahmen statt. Aber Regierungsrat Remo Ankli reiste dennoch mit einer kleinen Begleitung ins Tessin, um dem Lager für ein Grusswort einen kurzen Besuch abzustatten. Am Lagerschlussabend am Freitag war der Besucher bei den total rund 400 Jugendlichen im Centro Sportivo mit Bundesrat Ignazio Cassis gar noch um einiges prominenter.

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