Vergangene Woche hatten Schülerinnen und Schüler im Kanton gleich doppelt Gelegenheit, sich über verschiedene Berufsbilder zu informieren. Einerseits fand die IBLive statt – die Berufsmesse, die die Jugendliche an technische Berufe heranführen will. Gleichzeitig ging auch der Infotag zum eidgenössischen Berufsattest über die Bühne, welche insbesondere denen, die vor allem praktisch veranlagt sind, dafür schulisch weniger stark, Möglichkeiten für eine zweijährige Attestlehre aufzeigen will.

1750 Jugendliche an der IBLive

10 Firmen aus dem Kanton Solothurn haben im Rahmen der nun zum vierten Mal durchgeführten «IBLive» Industrieberufe direkt vor Ort vorgestellt. Die AEK onyx AG, Aeschlimann AG, Fraisa SA, Georg Fischer Wavin AG, Gewinde Ziegler AG, Carrosserie Hess AG, Itema (Switzerland) Ltd., Schaerer AG, Vogt-Schild Druck AG und Ypsomed AG konnten an den drei Tagen 1750 interessierte Besucherinnen und Besucher willkommen heissen, schreibt der Industrieverband Solothurn und Umgebung in seiner Bilanz zur Berufsmesse. Insgesamt verzeichnete man 3000 Besuche von Jugendlichen, Eltern und Lehrer.
In den Firmen haben 200 Lernende den Besucherinnen und Besuchern ihre Berufe erklärt – von der Kauffrau über den Informatiker bis hin zur Polymechanikerin. Insgesamt wurden so 27 Berufsbilder vorgestellt. «Dabei lag der Fokus auf ‹Ausprobieren und Mitmachen›», heisst es in der Mitteilung. Zudem wird darin bereits die nächste Messe angekündigt: die nächste IBLive findet 2020 in Grenchen statt.

612 Besucher am Infotag EBA

Auch die Fachstelle Integration des Alten Spitals Solothurn zeigt sich zufrieden: Diese organisierte gemeinsam mit einem Projektteam auch dieses Jahr den Infotag EBA – eidgenössisches Berufsattest – im Alten Spital in Solothurn. Insgesamt zählte man am 28. März 612 Besucherinnen und Besucher, teilen die Veranstalter mit. Das sind etwas weniger als in den Vorjahren. «Die gegenüber den Vorjahren etwas tiefere Zahl begründet sich auf die zeitgleich stattfindende IBLive Solothurn.»

31 Klassen der 7. bis 9. Sekundarschule B sowie sechs Migrationsklassen aus dem ganzen Kanton besuchten den Infotag. An verschiedenen Ständen konnten sich Schulklassen über Berufe der zweijährigen Grundbildung informieren. «Schülerinnen und Schüler erhalten so Informationen aus erster Hand und gelangen mit möglichen Ausbildnern in Kontakt», schreiben die Veranstalter. Zudem finden jeweils auch themenspezifische Informationsveranstaltungen statt. An diesen nahmen insgesamt 449 Jugendliche teil. Die Einzelberatungen für 9. Klässler, die noch keine Anschlusslösung haben, wurden von 9 Schülerinnen und Schülern in Anspruch genommen.
Der nächste Infotag EBA findet am 19. März 2020 statt. (mgt/szr)