Kanton Solothurn

14 Unfallmeldungen aufgrund des Schneefalls – Verletzte gab es keine

Nicht jeder mag den Schnee – am wenigsten die Autofahrer und die Pendler. Doch das Chaos, das mit jedem neuen Schneefall erwartet wird, hielt sich in Grenzen. Eine Bilanz des Morgens.

Der Schnee ist nicht bei allen beliebt. Am wenigsten bei denjenigen, die ihn auf vier Rädern durchqueren müssen: Schlechte Sicht, gefährliche Strassen, Stau, Unfälle – Verspätungen. Obwohl sich der eine oder andere über die weisse Pracht aufgeregt hat, war das Durcheinander am Freitagmorgen auf den Strassen und Schienen den Umständen entsprechend durchschnittlich.

Um acht Uhr früh meldete die SBB eine Einschränkung des Bahnverkehrs zwischen Solothurn und Olten. Grund war ein Polizeieinsatz: Ein Lastwagen verursachte auf der matschigen Fahrbahn der Wangenstrasse in Deitingen einen Selbstunfall. Die Kantonspolizei musste die die Strasse von 9 bis 10.30 Uhr für die Bergung sperren. Da sich die Unfallstelle in Gleisnähe befand, haben die Lokführer langsamer fahren müssen, teilt der Mediensprecher der SBB, Martin Meier, mit. Auf der Strecke zwischen Luterbach-Attisholz und Deitingen führte das bis zu zehn Minuten Verspätungen. Abgesehen davon sei es gemäss den Aussagen der SBB zu keinen weiteren Zwischenfällen auf den Gleisen gekommen. 

Die RBS hingegen habe keine Verspätungen im Zugverkehr verzeichnet, teilt Mediensprecherin der RBS, Fabienne Thommen, auf Anfrage mit. Im Busverkehr mussten sich die Passagiere jedoch bis zu einer halben Stunde gedulden. Grund dafür waren wetterbedingte Einschränkungen im Strassenverkehr. «Für morgendlichen Schneefall sind solche Verspätungen fast schon normal», schätzt die Mediensprecherin die Situation ein.

Auch die Kantonspolizei habe am Freitagmorgen keine «aussergewöhnliche» Situation vorgefunden: Von 4.15 bis 11 Uhr seien insgesamt 14 Unfallmeldungen eingegangen. Laut der Medienmitteilung ereigneten sie sich vor allem in der Region Solothurn, Wasseramt und auf der Autobahn. Es hat sich dabei um kleinere Kollisionen mit Blechschäden gehandelt. Personen seien laut der Mediensprecherin Mosimann keine verletzt worden. Des Weiteren sei es zu Stau auf verschiedenen Abschnitten der A1 gekommen. (gue)

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