Arch

Zwei Musikverbände marschierten gemeinsam

Der Bucheggberger Musiktag fand mit Beteiligung von Vereinen aus Solothurn und Leberberg statt. Parallel zu den Konzerten in der Mehrzweckhalle gab es in der Festhalle permanent Unterhaltung.

Der Musiktag gliederte sich in drei unterschiedliche Teile. Am Freitag war der Programmschwerpunkt das Expertisenkonzert, am Samstag das Wettbewerbskonzert und am Sonntag die Marschmusik sowie die Ehrung der Veteranen. Parallel zu den Konzerten in der Mehrzweckhalle gab es in der Festhalle permanent Unterhaltung.

Die Expertisenkonzerte waren jenen Vereinen vorbehalten, welche das Eidgenössische Musikfest besuchen. Sie konnten ihre Wettstücke in der Mehrzweckhalle durch Experten beurteilen lassen. Eine Ausnahme machte man beim Gastverein MG Lotzwil. Der nahm extra die weite Anreise auf sich, um sein «Concerto d’Amore» fachmännisch beurteilen zu lassen. Das Eidgenössische bietet erstmals auch einen separaten Wettbewerb für Unterhaltungsmusik.

Wuchtig die Halle gefüllt

Dafür gemeldet hat sich die MG Langendorf – aus Überzeugung – und notgedrungen auch die Stadtmusik Solothurn. Wuchtig füllten die Langendörfer die Halle mit E-Piano, Gesang, aber auch einem Cornet-Solo von Fabienne Birchmeier. Daneben wirkte die hervorragend ausgesuchte und zusammengestellte Zirkusmusik der Stadtmusik Solothurn, zwar gepflegt vorgetragen, aber etwas brav. Bei den konzertanten Vorträgen interessierten die neuen Aufgabestücke des Eidgenössischen. Aus dem Kompositionswettbewerb für die dritte Klasse Harmonie ging Vivian Domenjoz mit «Quingenti» hervor. Das Stück wurde durch die MG Lüterswil vorgetragen.

Im Vergleich zu deren Selbstwahlstück «Dawn of a new Day» wirkte es noch etwas farblos. Da gefiel «To the Summits» in der Fanfare-Version (MG Wengi) schon etwas besser. Allseitige Begeisterung gab es für das Aufgabestück der zweiten Klasse «Der Magnetberg» von Mario Bürki. Gespielt wurde es von der MG Messen. Es passt auch perfekt zu ihrem Selbstwahlstück «Noa’s Ark».

Präsentation der neuen Uniform

Auch am Samstag gab es in der Mehrzweckhalle Konzertvorträge. Angesagt war der Wettbewerb für jene Vereine, welche nicht für das Eidgenössische gemeldet waren. Ihre Vorträge wurden nach dem Bucheggberger Modus bewertet. Dabei kommen die Punkte je zur Hälfte vom Fachexpertenteam und einer Publikumsjury. Die gute Vorbereitung schlug sich in tollen Musikvorträgen nieder, welche die Aufgabe für die Jury nicht vereinfachten. Das Ergebnis war aber offenbar eindeutig. Sieger wurde die MG Oberwil, vor der MG Schnottwil und der Stadtmusik Grenchen.

Wer mehr die Unterhaltung im Visier hatte, genoss den Abend in der Festhalle. Dort wurde etwas später am Abend die Präsentation der neuen Uniform der Musikgesellschaften Arch und Leuzigen eingeschoben. Ab sofort wird zu einer schwarzen Hose ein weinroter Veston getragen. Dass sich darin auch spielen lässt, bewies das neu eingekleidete Korps gleich mit drei Musikstücken.

Am Sonntag lockte das Mittagskonzert der MG Oberwil in die Festhalle. Ein Regenschauer nötigte später zur Programmänderung. Der Gesamtchor wurde durch drei Vereine in der Festhalle gespielt. Die Gesamt-Marschmusik musste ganz abgesagt werden. Inzwischen war Petrus wieder besänftigt und die Parade der einzelnen Vereine beginnen. Diese wird üblicherweise vom veranstaltenden Verein eröffnet. Erstmals gingen deshalb die beiden Vereine Arch und Leuzigen in ihrem neuen, nun einheitlichen weinroten Tenue, auf die Strecke.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1