Unter dem Motto VIP (was laut Gesamtschulleiter Hubert Bläsi «voll informierte Pädagogen» heisse) versammelten sich über 100 Lehrkräfte in der Aula, um Geselligkeit zu pflegen, Dienstjubiläen von Kollegen oder Verabschiedungen zu feiern sowie den Worten des Stadtpräsidenten zu lauschen. Dieser dankte den Lehrpersonen für ihr Engagement für die Grenchner Schule «im Umfeld steigender Erwartungen und fehlender Finanzen».

Die Politik versuche trotzdem, soweit möglich die Anliegen der Schule zu berücksichtigen. Als Beispiel nannte Scheidegger die Schulsozialarbeit. «Nach der Statistik ist Grenchen die grösste Schule im Kanton. Das ist nebst Ehre auch eine Verpflichtung.» Grenchen sei nach wie vor auf dem Weg zur Erlangung des Unicef-Labels «Kinderfreundliche Stadt».- «Wir sind auf gutem Weg und warten auf den Juryentscheid.»

Die Herausforderung der Schulraumplanung sei eine «hochkomplexe Angelegenheit». Nach Absichtserklärungen würden sich häufig bei der konkreten Umsetzungen Hürden zeigen. Ein gelungenes Beispiel sei dabei das neue Sekundarschulzentrum.

Für 25 Jahre Schuldienst wurden geehrt: Liliane Randegger, Ruth Schilt, Sandra von Känel und Franziska Wyssmann. In den Ruhestand verabschiedet wurden René Inderkummen (42 Dienstjahre), Dorothée Wegmann (41 DJ), Marianne Caccivio (30 DJ), Rolf Bischof (14), Alessandra Pontiroli (12), Hanspeter Buess (11) und Marlise Tschannen (4).

Nach dem offiziellen Teil wurden die Anwesenden (sehr) ausführlich über das Nachtessen informiert, denn dieses war aussergewöhnlich und mit etwas Handarbeit verbunden. Jeder konnte seine Pizza selber belegen und im mobilen Pizzaofen backen lassen. Die ausgiebige Erklärung, wie man seine Pizza belegt - und nach dem Backen wiederfindet, sorgte dabei für einige Heiterkeit. «Ich denke, das schaff ich noch» grinste ein Teilnehmer und machte sich auf Richtung Buffet. (at.)