In der Naherholungszone «Bettlerank» wurde im letzten Sommer das Littering zum echten Problem: Die Menge des Abfalls hat sich in den letzten drei Jahren rund verdreifacht. Die Planungs- und Umweltkommission PLUK beantragt nun, die Zufahrt zum «Bettlerank» mit einem Fahrverbot zu belegen.

Einstimmigkeit im Gemeinderat

Der Aareweg soll ab Einmünder Sportstrasse in Fahrtrichtung Süd für Motorfahrzeuge gesperrt werden. Eine Zufahrt für Berechtigte (Schäferhundeverein Solothurn, Bootsanleger) soll mittels Vignetten möglich sein. Der Antrag der PLUK bedarf einer Änderung des Nutzungsplans der kantonalen Landwirtschafts- und Schutzzone Witi. Das Projekt muss als Antrag an das kantonale Amt für Raumplanung weitergeleitet werden und wurde vom Gemeinderat einstimmig verabschiedet.

Die Beauftragte für Bildung, Barbara Leibundgut, musste drei Geschäfte vorstellen und über Vorhaben informieren, bei denen zum Teil keine Beschlüsse gefasst werden konnten. Zum einen ging es um die Information zur speziellen Förderung (integrative Schulung).

Versuchs- und Vergleichsschulen

Im Kanton gibt es Gemeinden, die auf dieses Schuljahr hin als Versuchsschulen die Integration vollumfänglich umsetzen, und Vergleichsschulen, die nicht integrieren und mit dem alten System weiterfahren. Bettlach fährt hier einen Sonderzug: Die Einführungsklasse wird integriert geführt, die Kleinklasse beibehalten. Der Gemeinderat beschloss einstimmig, beim Kanton Antrag zu stellen, über die gesamte Probephase von drei Jahren so weiterfahren zu können.

Zum anderen steht für die geleitete Schule Bettlach eine externe Evaluation ins Haus, damit sie die Zertifizierung behalten darf. Schulleitung und die Beauftragte für Bildung informierten über den gewaltigen Papiertiger, den der Kanton auf die Schulen loslässt.

Der Gemeinderat stellte sich auf den Standpunkt, das Ganze sei besser um ein oder zwei Jahre zu verschieben, bis die Situation an der Schule geklärt ist: Der langjährige Schulleiter Markus Flury hatte vor den Sportferien seine Kündigung eingereicht. Die Gemeinde muss nun eine Lösung finden. Zu diesem Zeitpunkt sei die Aufgabe, die der Kanton der Schulleitung stellt, nicht zu bewältigen.

Im Weiteren wurde die Ferienplanung gemäss des Grenchner Gemeinderatsbeschlusses angepasst. Bettlach will zukünftig mit zwei Wochen Sport- und zwei Wochen Frühlingsferien fahren, der Entscheid des Gemeinderates fiel einstimmig.