«Die Rückmeldungen aus den verschiedensten Publikumskreisen sind so begeistert, wie ich das noch nie bei einem Projekt erleben durfte», sagt Regisseur Philipp Wilhelm über die Festspielwoche zum Jubiläum des Bachtelen mit dem Wimmeltheater «Z’mitzt am Rand».

Auch interne Stimmen, die sich im Vorfeld kritisch geäussert hätten, seien in Begeisterung umgeschlagen. Einige Lehrer des Bachtelen beispielsweise glaubten zunächst nicht daran, dass das Grossprojekt gelingt.

«Auch die Provinzoberin des Klosters Ingenbohl, Schwester Marie-Marthe Schönenberger, war begeistert, was mich sehr freut», so Wilhelm. Denn so ganz selbstverständlich seien die positiven Rückmeldungen ja nicht, angesichts des doch eher schwierigen Themas. «Wir hatten auch eine grössere Anzahl Besucherinnen und Besucher, die wahrscheinlich selber eine Lebensgeschichte mit Fremdplatzierung und Ähnlichem aufzuweisen haben.»

Deshalb freue er sich auch über Rückmeldungen, wie: «Ich finde das gut, wie ihr mit diesem schwierigen Thema umgeht.» Viele Leute seien auch mehrmals gekommen. Und doch habe sich kein eigentliches «Highlight» abgezeichnet. «Jeder Besucher hatte seine eigene Präferenz. Etwas, das bei diesem Mix aus Laiendarstellern und Profis nicht selbstverständlich ist.»

Rund 1500 interne und externe Besucher wurden verzeichnet, was ungefähr den Erwartungen entsprach. «Wir haben ja bewusst auch auf einen Eintrittspreis verzichtet, um auch Leute zu erreichen, die sich so ein Ticket normalerweise nicht leisten können.

Und das ist uns gelungen, glaube ich», sagt der Regisseur, der von den rund 250 Helfenden vor und hinter den Kulissen mit einem tosenden Applaus verabschiedet wurde, «dass mir die Tränen nur so runterliefen».