Swatch
Zifferblattfabrik der Swatch hat eine weitere Hürde genommen

Das geplante Gebäude der Zifferblattfabrikation der Swatch in Grenchen ist einen Schritt weiter. Für die Fabrik musste Land südlich der SBB-Linie umgezont werden. Gegen diese Umzonung gingen keine Einsprachen ein. Der Ball ist jetzt beim Kanton.

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Swatch plant an der Flughafenstrasse in Grenchen eine neue Zifferblatt-Produktionsstätte.

Swatch plant an der Flughafenstrasse in Grenchen eine neue Zifferblatt-Produktionsstätte.

gt/key

Die Baudirektion Grenchen bestätigt, dass keine Einsprachen gegen die Landumzonung der Reservezone unterhalb der SBB-Bahnlinie eingegangen sind. Diese Umzonung wurde im Juni vom Gemeinderat Grenchen beschlossen. Beim der umgezonten Fläche handelt es sich um ein Gebiet von knapp 60'000 Quadratmetern entlang der Flughafenstrasse von der Bahnlinie bis zur Niklaus-Wengistrasse. Die Umzonung ist für den geplanten Neubau der Zifferblatt-Fabrik der Swatch nötig.

Flächenmässig ist das Gebiet für den geplanten Endausbau der Fabrik umgezont worden, teilt die Baudirektion mit. Die Fabrik würde in zwei bis drei Etappen gebaut werden und bis zu 600 Arbeitsplätze bieten.

Die Pressestelle der Swatch will zum Ablauf nichts weiteres verraten. Swatch wolle schnellstmöglich bauen und warte nun den nächsten Entscheid ab, erklärt Béatrice Howald, Pressesprecherin der Swatch auf Anfrage von az.

Der nächste Entscheid wird der Kanton fällen. Dieser muss für die Landumzonung noch grünes Licht geben. (san)