Günsberg

Zahn der Zeit nagt am Gebäude

Die Grunssubstanz des neuen Schulhauses in Günsberg ist gut, muss aber teilweise erneuert werden, damit das Gebäude weitere 50 Jahre genutzt werden kann. (Oliver Menge)

Zahn der Zeit nagt am Gebäude

Die Grunssubstanz des neuen Schulhauses in Günsberg ist gut, muss aber teilweise erneuert werden, damit das Gebäude weitere 50 Jahre genutzt werden kann. (Oliver Menge)

Das neue Schulhaus in Günsberg ist über vierzig Jahre alt. Damit es noch einmal so alt wird, will der Gemeinderat die Sanierung in Angriff nehmen.

Daniel Rohrbach

Das so genannte neue Schulhaus in Günsberg – gebaut 1967 – wird auch die nächsten rund 50 Jahre «überstehen». Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die der Günsberger Gemeindepräsident Hansrudolf Reber am Montag im Gemeinderat vorstellte. Dies nicht zuletzt, weil in der Vergangenheit immer wieder die eine oder andere Sanierung vorgenommen wurde. So etwa die der Dächer Mitte der Achtzigerjahre oder diejenige der Fenster auf der Südseite im Jahre 1991. Drei Jahre später wurde der Heizkessel ersetzt. Damit die gute Bausubstanz aber erhalten bleibt, sind für die nächsten Jahre einige Sanierungsmassnahmen unabdingbar.

Turnhallendach als Erstes

Grösster Handlungsbedarf bestünde beim Dach der Turnhalle, erklärte Hansrudolf Reber. Es bestünde zwar keine Einsturzgefahr, dennoch sollte aus statischen Gründen in den nächsten zwei bis drei Jahren die Sanierung des Dachs erfolgen. Die Kosten dafür betragen rund 1,35 Millionen Franken. Mittelfristig bis langfristig müssten aber auch bei der Abwartwohnung und beim Schulhaus selber Unterhaltsarbeiten, so etwa eine Fassadendämmung oder die Erneuerung der Fenster, ausgeführt werden. Ebenfalls die Erneuerung der Heizung müsse in den nächsten Jahren erfolgen. «Wenn alles saniert ist, können wir den heutigen Wärmebedarf um etwa die Hälfte reduzieren», sagte Reber. Heute werden pro Jahr rund 30000 Liter Heizöl verbraucht.

Tranchenweise sanieren

Die Gesamtkosten der Sanierung betragen rund 2 Millionen Franken. Aufgrund der finanziellen Lage der Gemeinde müssen die Arbeiten aber auf mehrere Jahre verteilt werden. Reber schwebt vor, das Turnhallendach 2012 zu sanieren. Die Arbeiten am Schulhaus könnten dann in den Jahren 2015/16 und diejenigen an der Abwartwohnung 2019/20 vorgenommen werden. Über das genaue Vorgehen wird der Gemeinderat an seiner nächsten Sitzung Ende Oktober beschliessen. Bis dahin haben sich die Gemeinderäte auch Gedanken über eine fest installierte Bühne in der Turnhalle zu machen. Eine solche würde von den Dorfvereinen gerne gesehen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 750000 Franken.

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