Kultur-Historisches Museum Grenchen
Wissen wird im Museum spieleisch vermittelt

Das Kultur-Historische Museum Grenchen veranstaltete diese Woche einen besonderen Kindernachmittag. Das Thema «Wie sieht Grenchen in der Zukunft aus» liess die Kleinen nachdenken, werken und staunen.

Anna Tschaggelar
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Kindernachmittag im Kultur-Historischen Museum Grenchen
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 Was gehört wohin?
 Monika Bruder begleitet die Kinder in die Geschichte Grenchens.

Kindernachmittag im Kultur-Historischen Museum Grenchen

Anna Tschaggelar

Der Frage «Wie sieht Grenchen in der Zukunft aus und wie hat es sich bereits verändert» geht das Kultur-Historische Museum derzeit in seiner Ausstellung nach. Schüler der Sekundarschulklassen 2a und 2b recherchierten aktuelle Standorte aus den Fotografien der Heimatsammlung von Hans Kohler - seine Bilder präsentieren das alte Grenchen. Neu und alt stehen nun im Museum zum direkten Vergleich bereit.

«Für jeden Gratis-Swimmingpool»

Jetzt durften auch die Kleinen ran: In einer kleinen Runde, bei einem angenehmen und ungezwungenen Klima, lernen die Kinder gerne etwas über die Grenchner Geschichte.

Zu Beginn diskutierte die kleine Runde über die Veränderung des Bauerndorfes in die heutige Stadt Grenchen. Beim Basteln konnten die Kinder ihrer Fantasie dann freien Lauf lassen. Sie bauten ihr Traumhaus aus Papier, malten es, machten spannende Puzzles oder Labyrinthe und machten sich gleichzeitig Gedanken darüber, wie sie die Stadt in der Zukunft noch verbessern möchten. «Ich würde mir für jedes Haus einen Gratis-Swimmingpool wünschen», erklärt die kleine Sunaya. Marlon hingegen wünscht sich etwas ganz anderes: «Ein grosser Spielplatz und ein Zoo, das wäre schön», fantasierte er. Nach einem gemütlichen Zvieri erhielten die Kinder noch eine Führung durch die Ausstellung.

Anders als in der Schule

«Der Kindernachmittag ist eine gute Sache. Die Eltern und auch die Kinder schätzen das Angebot sehr», sagt die Kulturvermittlerin Monika Bruder, «Wir vermitteln das Wissen anders als in der Schule - wir gestalten es ganz spielerisch.» Und das schätzen die Kinder. «Mir hat der Tag sehr gut gefallen. Vor allem das Basteln fand ich klasse», meint der kleine Philippe zum Schluss.
Der nächste Kindernachmittag im Kultur-Historischen Museum findet am 21. März ab 14 Uhr statt. Dabei können sich die Kleinen auf Spannendes zum Thema «Fortis» freuen.