Kommentar
Wieder ein Flugzeug, bitte!

Der Flughafen-Kreisel in Grenchen ist seit einigen Wochen verwaist. Was kommt als nächstes als Kreiselschmuck?

Andreas Toggweiler
Andreas Toggweiler
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Weil der F104 Starfighter gemäss neuer Sicherheitsvorschriften im Kreisel ein Hindernis darstellt, musste er weg. Was kommt an seine Stelle?

Weil der F104 Starfighter gemäss neuer Sicherheitsvorschriften im Kreisel ein Hindernis darstellt, musste er weg. Was kommt an seine Stelle?

Oliver Menge

Halb Grenchen trauert dem abmontierten Starfighter nach, der Flughafen-Kreisel ist seit einigen Wochen verwaist. Jetzt ist auch bekannt, dass die zuerst angekündigten Pläne der Uhrenfirma Breitling nicht realisiert werden.

Im Sommer hiess es noch, der kleine Flieger, der sich bisher auf dem Dach des Airport-Restaurants befand, werde auf den Kreisel gezügelt. Bekanntlich musste der Breitling-Starfighter ja weg, weil er für die Anflugschneise des Flughafens ein zu grosses Hindernis darstelle – jedenfalls gemäss den neuen Vorschriften. Aber ein kleinerer Flieger, das ginge.

Die neuen Chefs bei Breitling haben offenbar anders entschieden und so nicht zuletzt der Konkurrenz den Platz auf dem Airport-Dach überlassen. Ob Breitling auf dem Kreisel überhaupt etwas plant, weiss man nicht. Das heisst: Der berühmteste Grenchner Kreisel bleibt bis auf weiteres leer.

Das darf natürlich nicht so bleiben. Leute, die in Grenchen Einfluss haben, müssen jetzt die Köpfe zusammenstecken. Es muss innert nützlicher Frist möglich sein, ein neues Sujet für den Flughafen-Kreisel zu finden. Und wie es der Name sagt: Ein Flieger sollte es schon sein, vielleicht ein etwas weniger kriegerischer, aber immerhin. Aufgrund der neuen Vorschriften muss er kleiner sein. Als Alternative wäre auch eine Skulptur oder ein anderes Objekt denkbar, das mit der Fliegerei im Zusammenhang steht.

Kreisel mit Uhren drauf haben wir jedenfalls schon zwei, im Bettlach und am Monbijou. Das Objekt sollte auch nachts beleuchtet sein (die Stromleitungen zum Kreisel sind schon vorhanden, denn es standen bis vor kurzem Kandelaber). Also, liebe Grenchner Planer, Behörden, Flugbegeisterte: Wer nimmt sich des Themas an?