Die meisten Kompositionen stammen von weniger bekannten Persönlichkeiten. So erfüllten beispielsweise die Klänge von Jaime Texidors «Amparito Rocca» und diejenige von Walter Franz’ «3 fidele Klarinetten» das Foyer am Weinberg.

Der neue Dirigent der Stadtmusik, Rainer Ackermann aus Wolfwil leitete das Orchester mit viel Gefühl. Ihm und auch den Mitgliedern der Stadtmusik merkte man an, dass es ihnen gefiel, den Anwesenden gute Musik zu bieten.

Erinnerungen wurden geweckt

Der Anlass gestaltete sich sehr abwechslungsreich und dies nicht nur durch die vielseitigen Melodien, die neben fröhlichen und lebhaften Passagen auch aus langsamen und nachdenklichen Sequenzen bestanden:

Die Bassklarinettistin Petra Humair erzählte die Weihnachtsgeschichte «Tannholzelsis Wienachtsfyr» aus Hermann Hofmanns «Christelis Troum». Die eigentlich berndeutsche Erzählung wurde für den Anlass im solothurnischen Dialekt wiedergegeben und berichtete über eine ältere, im Wald lebende Frau namens Tannholzelsi. Jene, so erzählte Humair, wurde von einer Schulklasse beim Holzsammeln unterstützt und erhielt am Ende der Geschichte einen kleinen Weihnachtsbaum geschenkt.

Konzert und Geschichte kamen bei den Anwesenden sehr gut an. Mit «Bravo»-Rufen taten die Seniorinnen und Senioren ihre Freude während des Applaus kund. Sowohl die Musik als auch die Erzählung lösten bei manchen Erinnerungen und Emotionen aus. Von der Stadtmusik aufgefordert sangen sie bei den abschliessenden Weihnachtsliedern tatkräftig mit.