Unter dem Stadtdach hat sich am Abend Stadtpräsident Boris Banga mit einem Apéro und Risotto von der Grenchner Bevölkerung verabschiedet. Kurz nach 17 Uhr war die Feuerwehrsirene der alten Drehleiter zu hören und ein frohgemuter Banga entstieg dem Fahrzeug und genoss das Bad in der Menge. In der Tat leisteten zahlreiche Grenchnerinnen und Grenchner der Einladung der Stadt folge und liessen sich mit (Glüh-) Wein, Punsch und Risotto bewirten.

Die Fitze blieb im Sack

Die Waldhorngruppe Wandfluh spielte auf und auch die Klänge der Alphorngruppe Bettlach füllten den Marktplatz. Das mit roten Scheinwerfern beleuchtetet Stadtdach und die vergleichsweise milde Temperatur luden zum verweilen und diskutieren ein. Ein plötzliches Gebimmel wies auf den nächsten «roten» Auftritt hin, denn auch der Samichlaus samt Schmutzli machte seine Aufwartung und überreichte Banga einen grossen und den Gästen zahlreiche kleine «Banga-Lebkuchen». Die Fitze blieb im Sack und Banga musste auch nicht in denselbigen, obwohl der Samichlaus ihm attestierte, er bleibe «weiter unter Beobachtung.»

"Emotionaler Moment"
«Dies ist ein sehr emotionaler überwältigender Moment für mich», sagte Banga und dankte für die zahlreichen Sympathiebekundungen. «Ich hatte eine sehr schöne Zeit als Stapi und fühlte mich von euch getragen.» Unvergesslich geblieben seien dabei die schönen Momente. «Tragt Sorge zu Grenchen und schaut denen, die es jetzt regieren, gut auf die Finger.» Am Nachmittag hatte Banga im Stadthaus dem neuen Stadtpräsidenten François Scheidegger die Akten des Stadtpräsidiums übergeben.