Staad
«Warmduscher» und «Tschaupine» in der Aare

Das Sandlochfest in Staad gewinnt Jahr für Jahr mehr an Popularität. Dieses Jahr hat die Feuerwehr Flumenthal-Hubersdorf gewonnen.

Anna Tschaggelar
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Die Wettkämpfe lockten das Publikum.
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Die Wettkämpfe lockten das Publikum.
Schnell raus aus dem Wasser, beim Wettkampf geht es um Schnelligkeit
Zahlreiche Gäste wollten sich das Feuerwehr-Spektakel nicht entgehen lassen.
Die Abkühlung während des Wettkampfes, kommt den Teilnehmern gerade recht.
Anfeuern direkt aus der erfrischenden Aare.
Bei diesen heissen Temperaturen steht einem die Anstrengung ins Gesicht geschrieben.
Auf die Plätze, fertig, los!
Die „Munisieche“ sorgten für musikalische Unterhaltung.
Die Hürden werden mit Schwung überwunden.
Rein in die «Glunggä»
Die Emotionen sind den Teammitgliedern ins Gesicht geschrieben.
Auf die Plätze, fertig, los!
Die Jugendfeuerwehr ist mit Spass bei der Sache.
Ein Fuss nach dem anderen.
Sandlochfest 2015 in Staad
Die Holzlatte ist fast durch.
Der Plausch steht bei dem Wettkämpfen an oberster Stelle.
Bis spät in die Nacht wurde am Sandloch gefeiert.
Bis spät in die Nacht wurde am Sandloch gefeiert.
Bei der Tombola gab es einiges zu gewinnen.
Bis spät in die Nacht wurde am Sandloch gefeiert.

Die Wettkämpfe lockten das Publikum.

Anna Tschaggelar

Was einst als Mattenfest begann, hat sich für die Bevölkerung in und um Staad zu einem anerkannten Fest mit Feuerwehr-Wettkämpfen entwickelt: Das Sandlochfest wurde am Wochenende bereits zum 19. Mal vom Löschzug-Verein durchgeführt. «Zu Anfang hatten wir hier eine Hafenbar, in der bis zu dreissig Personen Platz hatten», erzählt Wettkampfleiter Markus Marti. «Seither ist das Fest stetig gewachsen.» Am Ufer der Aare finden sich heute zwei grosszügige Festwirtschaften und Bars, an denen sich die knapp 1200 Gäste rund um die Uhr verpflegen können.

Ab in die Aare

Jedes Jahr legen sich die Organisatoren erneut ins Zeug, um den Erwartungen der Besucher gerecht zu werden. Highlight des Sandlochfestes sind die Wettkämpfe, welche von diversen Feuerwehren bestritten werden können. «Diese sind von Jahr zu Jahr verschieden», sagt Markus Marti. Während dreier Abendsitzungen tragen die fünf Wettkampforganisatoren Ideen zusammen, um die Plausch-Wettbewerbe für Jedermann spannend und lustig gestalten zu können.

Zu bewältigen gab es drei Disziplinen: als erstes den «Warmduscher», bei dem die Teilnehmer teils blind einen Parcours laufen mussten, bei dem es am Schluss darum ging, einen Wasserballon so schnell wie möglich platzen zu lassen. Beim Posten «Tschaupine» ging es darum, einen Bierharassenlauf und Schwebebalken zu überwinden, um danach mit einer vom Velo betriebenen Säge eine Holzlatte zu zertrennen.

Beim dritten Wettbewerb, dem «Glungge Stääg», konnte man sich beim Sprung über Hindernisse ins Wasserloch die nötige Abkühlung holen. «Wir geben den Posten jeweils absichtlich Namen, unter denen sich ein Teilnehmer nichts vorstellen kann», sagt der Staader. So entstehe unter den Mannschaften ein Überraschungseffekt, der für ausgelassenen Spass sorgt.

Alles selbst gemacht

Die Materialien, welche für die Parcours benötigt werden, können vom Löschzug-Verein grösstenteils selber angefertigt werden. «Wir haben viele Handwerker unter uns. Auch die Bars und Stände werden vom Verein selber organisiert und betreut», erklärt der Wettkampfleiter.

Regionale, überregionale und sogar internationale Feuerwehren wie beispielsweise aus dem deutschen Eintürnen finden so den Weg nach Staad, um den Spass rund um das kühle Nass mitmachen zu dürfen. Ganz oben aufs Podest schaffte es in diesem Jahr die Feuerwehr Flumenthal-Hubersdorf. Den ersten Platz unter den Jungfeuerwehren machte diejenige aus Renan.

In diesem Jahr haben insgesamt 38 Teams zu je drei Personen teilgenommen, acht davon gehören der Jungfeuerwehr an. Im nächsten Jahr kann am Sandlochfest das 20-Jahr-Jubiläum gefeiert werden, wozu noch mehr Feuerwehr-Teams angefragt werden sollen.

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