Walliservereine

Walliser feiern am «Zämecho 2011» in Grenchen

Erwin Studer (OK-Präsident, Olten), Stadtpräsident Boris Banga, Corinne Farine Seematter (OK), Regierungsrat Walter Straumann und René Sauter (OK).

Erwin Studer (OK-Präsident, Olten), Stadtpräsident Boris Banga, Corinne Farine Seematter (OK), Regierungsrat Walter Straumann und René Sauter (OK).

Nur alle fünf Jahre kommen die Deutschschweizer Walliservereine zusammen. Dieses Wochenende trafen sie sich in Grenchen. 260 Besucher und 12 der 18 Deutschschweizer Walliservereinen folgten der Einladung.

Vor zwei Jahren haben die drei Solothurner Walliservereine – Grenchen, Solothurn und Olten – die Aufgabe übernommen, das «Zämucho 2011», ein alle fünf Jahres stattfindendes Treffen aller Deutschschweizer Walliservereine, zu organisieren. «Mit Elan und Tatendrang haben wir uns für ein tolles Gelingen engagiert», sagte OK-Präsident Erwin Studer. «Das Engagement hatte sich gelohnt.

Zusage zweier hochkarätiger Politiker

Für unser Treffen in Grenchen bekamen wir die Zusage von zwei hochkarätigen Politikern: Regierungsrat Walter Straumann, der für Landammann Christian Wanner einsprang, und vom Grenchner Stadtpräsidenten, Boris Banga.» Dass die Walliser ein besonderes Volk sind, die Kultur, Geselligkeit und Freundschaft auch ausserhalb ihres Kantons pflegen, ist bekannt. Aus einem tief verwurzelten Zusammengehörigkeitsgefühl sind sie der Einladung der Solothurner Walliservereine zum Austragungsort gefolgt. Erfreulich war die Anmeldung von 260 Besuchern. Von 18 Deutschschweizer Walliservereinen fanden 12 den Weg in die Uhrenstadt.

«Die Walliser sind in erster Linie Walliser»

Nach der Begrüssung durch OK-Präsident Studer begab sich Grenchens Stadtpräsident Boris Banga an Rednerpult: «Grenchen, die High-Tech-Stadt am Jurafuss, freut sich, die Deutschschweizer Walliservereine begrüssen zu dürfen. Wir wissen, die Walliser sind ein spezielles Volk. Sie sind in erster Linie Walliser. Umso mehr weiss ich es als Präsident einer ‹üsserschwiitzer› Stadt zu schätzen, dass die Menschen, die vom Wallis her nach Grenchen zum Arbeiten kamen, hierblieben, sich bei uns niederliessen und bei uns wohlfühlen.»

Geselligkeit stand im Vordergrund

Auch Walter Straumann verlieh seiner Freude Ausdruck: «Meine lieben Miteidgenossen. Das Treffen der deutschsprachigen Walliservereine ist ein Ereignis mit Bedeutung. Denn es freut mich umso mehr, dass ich heute, wenn auch in Vertretung, bei ihnen sein kann. Zudem muss ich ihnen noch auf eine Frage eine Antwort geben. Im Solothurnischen ist der Landammann jeweils für ein Jahr im Amt und gleichzeitig Regierungspräsident, wie es andernorts heisst.» Ihn erstaune auch immer wieder der staatspolitische Geist, den die Walliser in Olten verbreiten.

Nach den regierungsrätlichen Worten wurde das Mittagessen zum Ereignis durch die Gourmetküche des Grenchner Hofes. Eine kabarettistische Einlage in Walliserdütsch von Kurt Seematter als «Breitmatter-Booze» fand Anklang beim Publikum.

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