Uhrencup & Event GmbH
Vorwürfe gegen Uhrencup-Verantwortliche waren unbegründet

Die Solothurner Staatsanwaltschaft hat die Strafanzeige gegen die Uhrencup & Event GmbH wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung und Betrug zu Lasten des FC Grenchen nicht an die Hand genommen. Die Vorwürfe hätten sich als unbegründet erwiesen.

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Den Uhrencup-Verantwortlichen Sascha Ruefer (im Bild), Roger Rossier, Urs Siegenthaler und dem ehemaligen Präsidenten des FC Grenchen, Thomas Vogt, konnte kein rechtswidriges Verhalten vorgehalten werden.

Den Uhrencup-Verantwortlichen Sascha Ruefer (im Bild), Roger Rossier, Urs Siegenthaler und dem ehemaligen Präsidenten des FC Grenchen, Thomas Vogt, konnte kein rechtswidriges Verhalten vorgehalten werden.

Keystone

Felix Kummer, ein ehemaliger Kassier des FC Grenchen, sah sich im Juni 2013 veranlasst, von der erfolgreichen Uhrencup Events GmbH Mittel für den (finanziell) angeschlagenen FCG zu erstreiten. Selbst aktuelle FCG-Funktionäre gaben sich überrumpelt von der Aktion. Kummer zog noch am selben Abend die Strafanzeige wieder zurück.

Weil es sich bei seinen Anschuldigungen aber um Offizialdelikte handelte, hat die Staatsanwaltschaft von Amtes wegen ein Ermittlungsverfahren eröffnet.

Nicht rechtswidrig

Wie die Uhrencup & Event GmbH am Donnerstag mitteilt, komme die Staatsanwaltschaft nach Prüfung aller Akten zum Schluss, dass keine Sachverhalte vorliegen würden, wonach den Uhrencup-Verantwortlichen Sascha Ruefer, Roger Rossier, Urs Siegenthaler und dem ehemaligen Präsidenten des FC Grenchen, Thomas Vogt, ein rechtswidriges Verhalten vorgehalten werden könnte.

«Für das Vorliegen von Pflichtverletzungen oder Vermögensschädigungen, bzw. Täuschungen und Arglist besteht schlicht kein Verdacht», zitiert das Unternehmen den zuständigen Staatsanwalt Toni Blaser.

Der Entscheid der Staatsanwaltschaft wurde den Parteien per 24. Oktober 2013 schriftlich mitgeteilt. Da Felix Kummer auf eine Beschwerde verzichtete, ist der Entscheid per 11. November 2013 rechtskräftig geworden. Kummer habe auch das Angebot, Einsicht in Bücher und Verträge des Uhrencups nehmen zu können, nicht wahrgenommen, heisst es vonseiten der Uhrencup & Event GmbH.

Strafanzeige gegen Urheber wird geprüft

Die Verantwortlichen des Uhrencup und Thomas Vogt, der ehemalige Präsident des FC Grenchen, prüfen jetzt sogar rechtliche Schritte gegen die Urheber der abgewiesenen Strafanzeige. Denn «der daraus entstandene Schaden für die Betroffenen, aber auch für die bis dahin unbefleckte Reputation des ältesten Fussballturniers in Europa, ist immens.»

Die Uhrencup & Event GmbH will am 27. November 2013 abschliessend über Details und das weitere Vorgehen informieren. (ldu)

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