Grenchen
Video und Bilder zur 12. Gosche-Night im Parktheater – Prix Göschi geht an «Zumi»

Die Fasnachtssoirée der Grenchner Fasnachtszeitung Gosche im Foyer des Parktheaters Grenchen war gut besucht. Die Narren erfreuten sich an Guggenmusik, Schnitzelbänken und Geselligkeit.

Oliver Menge
Merken
Drucken
Teilen
Fasnacht 2019 Gosche-Night im Parktheater Grenchen
78 Bilder
 Cocoloris
 No Copyrights
 No Copyrights
 Egli-Beck
 Stadtratten
 Prix Göschi für Zumi, Hanspeter Zumstein, langjähriger Wagenbauchef und Stadionverantwortlicher bei der Baudirektion
 Luzia Meister, Sicherheitsbeauftrage im Hôtel de ville
 Stapi François Scheidegger und Obernarr Diego Kummer
 Schuelschwänzer
 Schuelschwänzer
 Schuelschwänzer
 Schuelschwänzer
 Schuelschwänzer
 Schuelschwänzer
 Schuelschwänzer
 Schuelschwänzer
 Schuelschwänzer
 Schuelschwänzer
 Schuelschwänzer
 Egli-Beck
 Sonja Leuenberger, immer noch leicht lädiert
 Live-Stream von Wisi
 Schnibako
 Schnibako
 Der künftige Obernarr Patrick Meier
 Ein Teil des Gosche-Teams
 Hanspeter Zumstein
 Schnabuwetzer Selzach
 Schnibako
 Jürg Vifian
 Schnabuwetzer Selzach
 Schnabuwetzer Selzach
 Stapi François Scheidegger, Kantons- und Gemeinderätin Nicole Hirt, Gemeinderat Ivo von Büren und Stadtschreiberin Luzia Meister
 Schnabuwetzer Selzach
 DJ Horse

Fasnacht 2019 Gosche-Night im Parktheater Grenchen

Oliver Menge

Die Gosche lud zur 12 Gosche-Night ins Foyer des Parktheaters Grenchen. Traditionell waren alle diejenigen eingeladen worden, die in Grenchens „unzensuriertem“ Fasnachtsblatt geehrt – sprich durch den Kakao gezogen – wurden. Nicht alle kamen. Insbesondere aus dem Hôtel de ville war nur Stapi François Scheidegger zugegen, verkleidet als furchtloser Schotte und Stadtschreiberin Luzia Meister, die durch ihren selbstlosen Löscheinsatz sogleich zur Sicherheitsbeauftragten aufgestiegen war. Der Gemeinderat war durch zwei Stammgäste, dem ungewohnt farbigen Ivo von Büren und der furchteinflössenden Hexe Nicole Hirt vertreten.

Nach einem fulminanten Auftritt der Guggenmusik Schnabuwetzer Selzach, die mit einer grossen Rhythmus-Sektion und glasklarem Bläsersound die Leute von den Sitzen rissen und den träfen Sprüchen der Schnitzelbankgruppe Hilari Schnibako, brachten die Schuelschschwänzer stadteigenen Guggensound auf die Treppe im Foyer.

Verleihung des Prix Göschi

Die Gränchner Gosche verleiht alljährlich den Prix Göschi einem Narren, der aufgefallen ist. Der diesjährige Preis ging an Hanspeter Zumstein „für seine jahrelangen Bemühungen, den Wagenbauern der Hilaizunft beizubringen, wie man einen Umzugswagen baut“, so die Laudatio. Zumstein zeichne sich durch seinen riesigen Durchhaltewillen aus, sei er doch gefühlte 100 Jahre Wagenbauchef der Hilarizunft gewesen. Im Kreise seiner Kollegen habe er verschiedene Jubiläen feiern können, so zum Beispiel seinen 15. Rücktritt von diesem Amt und den 16. Rücktritt vom Rücktritt.

Zumi seien viele Dinge auf den Sack gegangen, er sei ein Zupacker, dem geistige Arbeit weniger zusage, weshalb er auch auf dem Stadtbauamt ein geschätzter Mitarbeiter gewesen sei. Sein endgültiger Rücktritt sei für seine Zunftkollegen ein Schock, einen Nachfolger zu finden sei nicht einfach. Umso verständlicher, dass die Hilarizunft beschlossen habe, nun nur noch alle zwei Jahre einen Umzugswagen zu bauen. „Die Gränchner Gosche verleiht Zumi in Anerkennung seines Standvermögens den Prix Göschi 2019 und freut sich auf sein Gemotze, neu am Rand der Umzugsroute.“

Das muntere Treiben mit musikalischen Darbietungen der Cocoloris , Schnitzelbänken und Musik ab Konserve von DJ Horse ging weiter bis in die Morgenstunden.