Preisverleihung
Verleihung der Oertlipreise 2011 an Veronika Jaeggi und Ivo Kummer

Die mit je 25'000 Franken dotierten Oertlipreise 2011 sind am Dienstag in Solothurn an Veronika Jaeggi und Ivo Kummer verliehen worden. Dies teilte die in Zürich domizilierte Oertlistiftung mit.

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Max Frenkel bei seiner Ansprache
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Verleihung Oertli-Preis
Roger de Weck bei seiner Ansprache
Die Laudatio für Ivo Kummer von Max Frenkel
Regierungsrat Klaus Fischer sitzt im Publikum
Musikalisches Rahmenprogramm mit Ben Jeger
Verleihung Oertli-Preis
Roger de Weck bei seiner Ansprache
Verleihung Oertli-Preis
Vroni Jaeggi freut sich ueber die Blumen
Verleihung Oertli-Preis

Max Frenkel bei seiner Ansprache

Hanspeter Bärtschi

Mit den Oertlipreisen werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die in der Schweiz den Brückenschlag über die Sprachgrenzen hinweg fördern.

Veronika Jaeggi habe «als erste Geschäftsleiterin die Solothurner Literaturtage seit 1979 zum zentralen, mehrsprachigen Ereignis der nationalen Literaturszene gemacht», schrieb die Oertlistiftung. Und Ivo Kummer, Direktor der Solothurner Filmtage von 1989 bis 2011, habe «diese einzigartige, Sprachgrenzen überschreitende Werkschau des nationalen Filmschaffens stetig ausgebaut und dabei allen Versuchungen des Starkults widerstanden».

SRG-Generaldirektor Roger de Weck würdigte die beiden Laureaten und betonte in seiner Ansprache, dass auch die SRG «eine Integrationsverpflichtung» habe, die sie wesentlich stärker als bisher wahrnehmen wolle.

Vergeben werden die Oertlipreise seit 1976. Im letzten Jahr gingen sie an die Journalisten Christophe Büchi und Roger Friedrich.

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