Boris Banga
Verfahren gestoppt: Keine Beweise gegen üblen GRK-Spion

Ende 2010 geriet Grenchens Stadtpräsident Boris Banga erneut wegen Mobbingvorwürfen in die Schlagzeilen. Den Medien waren vertrauliche Informationen aus einem Expertenbericht zugespielt worden. Gegen den «Verräter» wurde Anzeige erstattet. Erfolglos.

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Boris Banga: Sein Gegenspieler konnte nicht gefunden werden

Boris Banga: Sein Gegenspieler konnte nicht gefunden werden

Aargauer Zeitung

Der «Verräter», welcher im November 2010 den Medien Auszüge aus dem vertraulichen Untersuchungsbericht zu den Mobbing-Vorwürfen gegen Stadtpräsident Boris Banga zugespielt hatte, soll ungeschoren davonkommen. Zur Erinnerung: Vermutlich ein Mitglied der Gemeinderatskommission (GRK) soll damals heikle Inhalte an die Medien oder eine andere externe Stelle weitergereicht haben. In der Folge erstatteten die GRK und die SP Anzeige wegen Amtsgeheimnisverletzung gegen unbekannt.

Handfeste Hinweise auf die mutmassliche Täterschaft wurden aber trotz intensiver Ermittlungen nicht gefunden. Grenchens Rechtskonsulentin Luzia Meister bestätigt eine Information von Behördenseite, dass das Verfahren jetzt mangels Beweisen eingestellt wurde. Weitere Untersuchungen werden vorderhand nicht unternommen, es sei denn, es tauchen neue Zeugen oder Beweise auf. Die Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage ebenfalls die Einstellung des Verfahrens.

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