Grenchen
Verein Granges Mélanges leistet wichtige Arbeit

An der Generalversammlung von Granges Mélanges blickte Präsidentin Elisabeth Egli auf ein intensives Jahr 2019 zurück.

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«Das vielfältige Angebot sprach wiederum Einheimische wie auch Zugezogene an und bot viele Möglichkeiten zu Begegnung und Austausch zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft», betonte Präsidentin Elisabeth Egli. (Archiv)

«Das vielfältige Angebot sprach wiederum Einheimische wie auch Zugezogene an und bot viele Möglichkeiten zu Begegnung und Austausch zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft», betonte Präsidentin Elisabeth Egli. (Archiv)

Nadine Schmid

Acht verschiedene Anlässe, neun Treffs des Sprachcafés sowie ein neu initiiertes Angebot für Männer, der interkulturelle Sprachtreff, prägten das vergangene Vereinsjahr. «Das vielfältige Angebot sprach wiederum Einheimische wie auch Zugezogene an und bot viele Möglichkeiten zu Begegnung und Austausch zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft», betonte die Präsidentin, welche seit der Gründung des Vereins 2003 diesem vorsteht. Auch die Deutschkurse für Analphabetinnen, Anfängerinnen und Fortgeschrittene waren gut besucht, wobei sich die sinkenden Zahlen bei den Asylsuchenden doch bemerkbar gemacht hätten. Dass in Grenchen gute Arbeit geleistet wird, hat sich offenbar rumgesprochen. So wurde Granges Mélanges an die Delegiertenversammlung der Evangelischen Frauen Schweiz eingeladen, um das Wirken des Vereins vorzustellen.

Mit vier Vorstands- und Vereinsmitgliedern in der städtischen Integrationskommission leistete der Verein auch in diesem Bereich einen wichtigen Beitrag. Elisabeth Egli betonte, dass sich die Zusammenarbeit zwischen den Verantwortlichen für Integration der Stadt Grenchen und Granges Mélanges seit der Einführung der Erstgespräche für neu zugezogene Menschen noch vertieft habe.

Auf finanziell gesunden Beinen

Finanziell steht der Verein mit 98 Mitgliedern (mit guter Zahlungsmoral) auf gesunden Beinen. Zwar gab Kassier Kurt Fischer einen Aufwandüberschuss von gut 2200 Franken bekannt, budgetiert war jedoch ein Defizit von über 4100 Franken. Das Vereinsvermögen beläuft sich auf 28500 Franken, wobei auch noch Rückstellungen für spezielle Anlässe oder Projekte von knapp 30000 Franken zur Verfügung stehen.
Präsidentin und Vorstand wurden in der Folge einstimmig wiedergewählt. Manuela Kaltenrieder wurde neu ins Gremium berufen, Ruedi Köhli und Daniela von Büren als Revisoren bestätigt.

Stadtpräsident François Scheidegger betonte in einer kurzen Ansprache, dass es ihm wichtig sei, auch privat Mitglied des Vereins zu sein. Er unterstrich die «ungemein wichtige Arbeit», welche seitens von Granges Mélanges geleistet werde. Er verwies insbesondere auf das tolle Programm, die Neuzuzüger-Apéros, die Sprachkurse als Schlüssel zur Integration, die Arbeit in der Integrationskommission sowie die gelungenen Bemühungen, bei Frauen Schwellenängste abzubauen. «Die 3000 Franken, die die Stadt jährlich an den Verein ausrichtet, sind bestens investiert», lautete das Fazit des Stadtpräsidenten. (igu)

Infos und Veranstaltungen: www.granges-melanges.ch