Rechtzeitig vor der Swatch-Generalversammlung übernächste Woche muss sie fertig sein, die Beschriftung des Velodrome Suisse, das seit dem 1. Januar diesen Jahres den offiziellen Namen «Tissot Velodrome» trägt. Den Zuschlag für die Montage der neuen Logos bekommen hat die Grenchner Firma «T-Rex», die auch von Beginn an für die Anbringung der Werbebanner und der meisten Beschriftungen im Innern der Halle zuständig war. Sie setzte sich mit ihrer Offerte sogar gegen grosse Unternehmen durch, die im Ausland produzieren lassen.

Tissot Velodrome neue Beschriftung

Das neue Logo auf der Südseite wurde letzte Woche montiert.

Tissot Velodrome neue Beschriftung

Marcel Hartmann, CEO von T-Rex ist äusserst glücklich über den Auftrag, obschon er und seine Mitarbeiter «seit Monaten so ziemlich am Limit laufen», wie er sagt. Die 15 X 5,6 Meter grossen Logos auf der Nord- und der Südseite – Leuchtschriftzeichen aus Metall, Kunststoff und Plexiglas – wurden in den letzten Wochen montiert, momentan ist man daran, die einzelnen Elemente auf der Ostfassade anzubringen.

Im Innern der Halle, auf der anderen Seite der jeweiligen Wand, wurden von der Firma Schilt Elektro Grenchen die elektrischen Installationen angebracht. Kein einfaches Unterfangen, befinden sich die Leuchtschriftzeichen an den Stirnseiten in beachtlicher Höhe. Man musste im Innern der Halle ein Gerüst aufbauen.

Riesiges Logo auf dem Dach

Doch damit nicht genug: Hartmann und sein Team können etwas in der Schweiz noch nie da gewesenes realisieren: Das neue Logo wird auf das Dach des Velodromes gemalt, und zwar gleich zweimal. In der schier unglaublichen Grösse von je 49 Metern Länge und 18 Metern Höhe.

Mit den Vorbereitungsarbeiten will man gleich nach der Swatch GV beginnen. Das Dach muss als erstes mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden. «Wie lange wir dafür brauchen und wann das Dach dann fertig bemalt ist, kann man nicht sagen, denn vieles muss stimmen. In erster Linie das Wetter: Es darf ein paar Tage nicht regnen, nicht zu stark winden etc.»
Irgendwann Ende Mai will Hartmann mit den Arbeiten beginnen und im Laufe des darauffolgenden Monats will er fertig sein.

Alles abgeklärt

Zuerst waren die Verantwortlichen der Meinung, durch die gegebene Nähe zum Flughafen sei eine Bewilligung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt notwendig, doch Flughafendirektor Ernest Oggier habe ihm versichert, dass die Entfernung zwischen Flughafen und der Halle zu gross sei, um eine solche Bewilligung nötig zu machen, so Hartmann. «Ein wirklich schöner Auftrag, eine grosse Herausforderung, die wir gerne annehmen.»