Marktplatz
Velobörse Grenchen: Wo sinnvolle Mobilität gefördert wird

Traditionsgemäss fand am letzten Wochenende der Frühlingsferien die vom Verkehrs-Club der Schweiz organisierte Velobörse statt. Wer eine gute Tat erbringen und auf einen möglichen Ertrag verzichten wollte, der konnte sein Fahrrad spenden.

Marisa Jill Haring
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Impressionen von der Velobörse in Grenchen 2018.
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Impressionen von der Velobörse in Grenchen.
Impressionen von der Velobörse in Grenchen.
Impressionen von der Velobörse in Grenchen.
Velos und Trottinetts, soweit das Auge reicht.
Impressionen von der Velobörse in Grenchen.
Impressionen von der Velobörse in Grenchen.
Velobörse Grenchen
Impressionen von der Velobörse in Grenchen.
Impressionen von der Velobörse in Grenchen.
Impressionen von der Velobörse in Grenchen.
Impressionen von der Velobörse in Grenchen.
Impressionen von der Velobörse in Grenchen.
Impressionen von der Velobörse in Grenchen.
Impressionen von der Velobörse in Grenchen.
Impressionen von der Velobörse in Grenchen.

Impressionen von der Velobörse in Grenchen 2018.

Ulrich

Mit den höheren Temperaturen kommt auch die Lust aufs Draussensein. Die Velos werden abgestaubt und wieder auf Vordermann gebracht. Wem nun auffiel, dass er noch ein Gefährt zu viel oder zu wenig im Keller hat, der hatte am Samstag Glück. Auf dem Marktplatz in Grenchen versammelten sich bereits am frühen Morgen Verkäufer und Käufer. Viele nahmen beide Parteien ein und profitierten vom Tauschgeschäft.

Die Helfer hatten zu tun, denn bei schönem Wetter hat es erfahrungsgemäss mehr Ansturm. Sie kümmerten sich um die Organisation und das Administrative, nahmen aber auch eine unterstützende Funktion ein. Manchmal wissen Verkäufer nicht, wie viel sie für ein Fahrrad noch verlangen können, oder Interessierte sind sich nicht sicher, ob das gewünschte Stück von der Grösse her passt. Um ganz sicher zu sein, darf das Angebot gefahren werden.

Eine gute Tat

Etwa die Hälfte aller Zweiräder bekommt einen neuen Platz. Den Rest müssen die Besitzer wieder mitnehmen. Wer eine gute Tat erbringen und auf einen möglichen Ertrag verzichten will, der darf sein Fahrrad spenden. Jedes Jahr wählt der VCS eine andere Organisation, die von den Spenden profitieren kann. Diesjährig erhält das Landschaftswerk Biel-Seeland die Velos, welche sie wiederaufbereiten.

Eine gute Tat, auf die Organisator Heinz Aebi stolz ist. Seit 30 Jahren organisiert er den Bring- und Hol-Märit. «Ein Velo ist kein Wegwerfgegenstand. Irgendwer kann es immer gebrauchen», meint Aebi. So hatte ein Besucher einen noch fahrtüchtigen Drahtsesel fünf Jahre lang im Souterrain vergessen. Nach einem halben Jahrzehnt konnte ein glücklicher neuer Besitzer mit seiner Errungenschaft davonflitzen.

Ein weiterer Grund für den Anlass sei die Umwelt. Für Aebi gibt es keine energieeffizientere Fortbewegungsmöglichkeit. Parkprobleme gibt es auch keine. Der VCS will die sinnvolle Mobilität fördern. Mit dem breiten Angebot von Mountainbikes, Damenvelos, Fahrrädern der höheren Preisklasse, Trottinetts, Veloanhängern und vielem mehr wurden wohl die meisten Besucher fündig und können sich in Zukunft umweltfreundlich fortbewegen.