Pressekonferenz

Unicef-«Sternenwoche» findet auch in Grenchen statt

Die Klasse 3i durften eine Presssekonferenz zu ihrer Sammelaktion abhalten. Mit dabei war Unicef-Bortschafter Kurt Aeschbacher.

Am Freitag 20. November, am Tag der Kinderrechte, hatte die Klasse 3i die Gelegenheit, die Öffentlichkeit mit einer Kinder-Pressekonferenz zur Unicef-Sternenwoche 2015 über ihre Sammelaktion vom nächsten Wochenende zu informieren. Vor Ort begrüssten die zwei Klassenlehrerinnen Inge Kupper und Belinda Schütz. Das Klassenzimmer war schön dekoriert und hergerichtet. Überall waren selbst gebastelte Namensschilder, gelbe Sterne und Plakate zu sehen. Die Schülerinnen und Schüler haben sich sichtlich Mühe gegeben. All dies habe man im Werkunterricht von Werklehrerin Susanne Felber gemacht, sagte Schütz. Kurz vor halb elf stiess Kurt Aeschbacher, der Unicef-Botschafter dazu. Man hörte die Schüler vor dem Klassenzimmer rufen: «Der Herr Aeschbacher! Er ist da!» Die Klasse freute sich offensichtlich sehr auf den prominenten Besuch und auch der Grenchner Stadtpräsident Francoise Scheidegger war unter den Gästen.

Punkt halb elf begann dann die Pressekonferenz der Klasse 3i. Die 19 Schüler begrüssten die Besucher mit dem Lied: «Chind hend Rächt!» Am Anfang spürte man die Nervosität, doch die Lehrerinnen machten den Schülern Mut und spätestens nach der zweiten Strophe war die Nervosität verflogen. Danach setzten sich alle an ihren Platz mit ihrem Namensschild und Aeschbacher setzte sich in die Mitte zwischen die Kinder. Die Kinder stellten sich vor und zählten ein paar Fakten auf. In der Klasse spreche man mehr als zehn Sprachen und man habe es lustig zusammen, erzählte eine Schülerin. Die Klasse klärte die Besucher über die Situation in Nepal auf. Man möchte den Kindern in Nepal helfen, dass auch sie in eine Schule gehen können, in der sie es lustig haben werden.

Danach fing die Fragerunde mit Aeschbacher an. Die Schüler stellten dem Unicef-Botschafter Fragen: wie seine Kindheit gewesen sei, wie man berühmt werden könne oder welche Hobbys er habe. Es wurde viel gelacht. «Schlussendlich geht es nicht um das Geld, welches man sammelt, sondern dass die Kinder, denen es nicht so gut geht wie euch, wissen, dass ihr an sie denkt», sagte Aeschbacher zum Abschluss zur Klasse. Am Ende der Pressekonferenz lud die Klasse die Besucher zu einem Apéro ein. Man hatte zwei Stände vorbereitet. Belinda Schütz erklärte, dass den Kindern zuerst gar nicht bewusst war, dass es in manchen Ländern nicht selbstverständlich ist, in eine Schule zu gehen. Umso eifriger bastelten sie dann für die Sammelaktion, die nächstes Wochenende in Grenchen stattfindet. Man bastelte Sternenketten, Engel, Weihnachtskarten und auch Kuchen und Kekse sollen noch gebacken werden. Den Sternenwochenkindern wurde bewusst, dass sich nicht nur Verantwortung für sich selbst tragen, sondern auch für Kinder in anderen Ländern, denen es nicht so gut geht.

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