Grenchen
Über tausend Besucher erschienen zum Tag der offenen Tür im «Sunnepark»

Die Bevölkerung erhielt die Möglichkeit, die Angebote der neuen Institution kennen zu lernen. Das zahlreiche Erscheinen zeugte von grossem Interesse. Auf jedem Stockwerk konnten sich die Besucher von Fachleuten beraten lassen.

Nadine Schmid
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Am Eingang
19 Bilder
Anatomie, Gesundheitszentrum
Bei der Anatomie im Gesundheitszentrum
Bei Dr. J. Geywitz Hausarztpraxis
Im Gesundheitszentrum
Im Parterre beim Eingang
Im Parterre, Gesundheitszentrum
Im Pflegezentrum
Im Pflegezentrum
Im Pflegezentrum
Im Restaurant «Le Soleil»
Im Restaurant «Le Soleil»
KaroLina, rechts, freischaffender Erwachsenenclown in Spital, Behindertenheimen und Altersheimen (man denkt darüber nach, sie einzustellen und das am Samstag war wie ein Probeschaffe
Pflegezentrum
Spezialistin berät einige Besucher
Tag der Offenen Tür im Sunnepark Grenchen
Willi Gyger berät einige Anwesende
Zuckertest, Gesundheitszentrum
Zuckertest, Gesundheitszentrum

Am Eingang

Nadine Schmid

Der Andrang war gross: Über tausend Interessierte kamen zur Wissbächlistrasse, um sich mit dem Angebot vertraut zu machen. Auf freien Rundgängen konnten sie sich auf den verschiedenen Abteilungen des «Sunneparks» umsehen. So standen die Hausarztpraxen, die Zentren für Gesundheit, Bildung und Pflege sowie das Restaurant offen. Lediglich die Bereiche, in denen bereits Personen eingezogen waren, waren nicht zugänglich.

Der «Sunnepark» bietet ein breit gefächertes Angebot: Neben Hausärzten geben Spezialisten zu diversen Gebieten wie Anatomie und Psychiatrie Sprechstunden. Dadurch werden im Gesundheitszentrum Vor- und Nachuntersuchungen möglich. Viele der Sprechstunden sind für die nächsten Monate bereits ausgebucht.

Auf der ersten Etage beginnt das Pflegezentrum, wo pflegebedürftige Menschen in grosszügige, helle Räume einziehen können, mit Aussicht auf die Alpen. Ein Bereich ist momentan noch unbewohnt, sodass sich die Besucher am Tag der offenen Türe einen Überblick über das Wohnen im «Sunnepark» machen konnten. Die Exklusivität der Zimmer hat keine Auswirkungen auf die Mietkosten: «Die Preise sind mit denen des Alterszentrum Weinberg zu vergleichen», merkt Geschäftsführer Christoph Künzli an. In Pflegeheimen dürfen nämlich die Preise gesetzlich nur bis zu einem bestimmten Grad variieren.

Im Bildungszentrum SOdAS werden seit August 2013 verschiedene Fachkräfte ausgebildet, sodass sich Praxis und Theorie ergänzen. Das Restaurant soll ein Treffpunkt für alle Grenchner werden, wo auch Anlässe stattfinden. Zunächst will man aber die restlichen Räumlichkeiten fertigstellen, sodass schliesslich gesamthaft 91 Betten für Pflegebedürftige und ein Garten zur Verfügung stehen. Auch Wohnungen sind geplant, in die ältere Leute aber auch Familien einziehen können: «Das Ziel ist nicht, nur eine Generation an einem Ort zu sammeln, sondern im Gegenteil viele Generationen herzuholen. Durch eine solche Durchmischung kommt richtig Leben ins Quartier», merkt Künzli an.

Viel Lob für die Organisation

Der Anlass glänzte mit guter Organisation: Auf jedem Stockwerk befanden sich mehrere Fachleute, die die Besucher berieten und ihnen Auskunft gaben. Viele der Leute sahen sich die Räumlichkeiten genau an und zeigten starkes Interesse. Ebenso viele waren begeistert. Vermisst wurde lediglich zum Teil, dass man nicht alle Untersuchungen in Grenchen machen kann, wie früher noch im Spital. Doch ein grosses Plus sei, dass man nun für Vor- und Nachuntersuchungen nicht mehr nach Solothurn fahren müsse.

Besonders gelobt wurde auch die Liebe zum Detail der Einrichtungen, wie die Bilder an den Wänden, die Möbel und die farblich abgestimmten, hellen Räume.