Triennale Grenchen
Nach 37 Jahren zieht sich Philipp Glocker aus der Organisation der Triennale zurück

Seit 1984 engagiert sich der heutige Präsident der Kunstgesellschaft Grenchen, Philipp Glocker, für den Anlass. Nun will er seine Aufgaben abgeben – die Suche nach Nachfolger gestaltet sich allerdings schwierig.

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Philipp Glocker nimmt den Hut.

Philipp Glocker nimmt den Hut.

Oliver Menge

Seit 1958 ist Grenchen der Austragungsort der Triennale für Originaldruckgrafik. Organisiert wird die Ausstellung von der Kunstgesellschaft Grenchen und freiwilligen Helferinnen und Helfern.

So sei auch die 22. Triennale Grenchen – dieses Mal in einem leerstehenden Geschäftshaus der WICASA und dem Kurator Kardo Kosta – zu einem Erfolg geworden, heisst es in einer Mitteilung. An zwei Wochenenden hätten mehrere hundert Interessierte die Ausstellung besucht und über 300 Grafiken gekauft.

Die 22. Triennale war gut besucht.

Die 22. Triennale war gut besucht.

Oliver Menge

Seit 1984 engagiert sich der heutige Präsident der Kunstgesellschaft Grenchen, Philipp Glocker, für den Anlass. Zunächst war er im Hintergrund für die finanzielle Organisation zuständig gewesen. Später kam dazu die Organisation für Import und Export der Kunstwerke, dann der Auf- und Abbau der Ausstellung, Verhandlungen mit den Geldgebern und schliesslich auch noch die Gesamtleitung.

Gespräche mit dem Kunsthaus Grenchen

Nun, nach 37 Jahren zieht, sich Philipp Glocker von der Organisation zurück. Er möchte alle diese Aufgaben übergeben. Nachfolger konnten gemäss Mitteilung noch nicht gefunden werden. Das Überleben der Triennale Grenchen scheine aber in kleiner Form mit dem Kunsthaus Grenchen möglich. Diskussionen dazu würden geführt.

«Aber eigentlich», heisst es, «sollte die Triennale Grenchen eine Ausstellung von Kunstfreunden für Kunstfreunde sein». Vielleicht lasse sich ja noch ein Team finden, das die weltweit älteste Kunst-Triennale in ihrer Art weiterführe? (bey)

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