Für das Glanzlicht am ersten Tag der Track Cycling Challenge im Grenchner Tissot Velodrome sorgte der Brite John Archibald. Im Vorlauf der Einzelverfolgung über vier Kilometer hatte er den Bahnrekord von Stefan Küng um mehr als vier Sekunden unterboten und die zweitbeste je gefahrene Zeit (4 Minuten 10,177 Sekunden) aufgestellt. Im Final war er nicht mehr ganz so schnell, siegte aber klar vor dem ebenfalls imponierenden U-23-Weltmeister Mikkel Bjerg aus Dänemark.

Claudio Imhof fuhr auf den vierten Rang. Seine Leistung ist umso bemerkenswerter, als er am gleichen Tag auch noch im Omnium antrat und den guten siebten Rang belegte. Überlegener Sieger in dieser Vielseitigkeitsprüfung wurde der Brite Fred Wright vor Topfavorit Roger Kluge aus Deutschland. Der junge Romand Robin Froidevaux überraschte mit dem dritten Rang. Der Schweizerbahnvierer (Lukas Rüegg, Valère Thiébaud, Stefan Bissegger, Cyrille Thièry) qualifizierte sich als Dritter der Qualifikation hinter zwei britischen Teams für den kleinen Final von heute Donnerstagabend, wo es zum Duell gegen Deutschland kommt.

Ein packendes Duell um den Sieg im Keirin, einer Sprintdisziplin, lieferten sich die beiden Olympiasiegerinnen Miriam Welte (Deutschland) und Zhong Tianshi (China), welches die etwas jüngere Asiatin knapp für sich entschied.

Stark fuhr die Schweizerin Andrea Waldis. Nachdem sie im Punktefahren und im Scratch  noch jeweils mit dem vierten Rang vorlieb nehmen musste, holte sie sich im Ausscheidungsrennen als Dritte einen Podestplatz und dies gegen äusserst starke Konkurrenz aus der Weltspitze.

Bei den Junioren begeisterte der Bündner Dominik Bieler mit seinem Sieg im Scratch die Zuschauer. Im Ausscheidungsrennen fuhr er ausserdem auf den zweiten Platz.