Beim Konkurs der Grenchner Präzisionsherstellerin Michel AG im vergangenen Herbst gingen 80 Arbeitsplätze verloren. Auch der Michel-Tochterfirma in Tschechien drohte die Pleite. Pablo Duc von der Konkursverwalterin Transliq AG gibt nun Entwarnung. «Die Tochtergesellschaft ist definitiv veräussert worden.»

Gleichzeitig bestätigte er, dass im laufenden Konkursverfahren die Forderungen der betroffenen Grenchner Arbeitnehmenden aus heutiger Sicht gedeckt seien.

An der Gläubigerversammlung von Mitte Februar hiess es, dass der Verkauf der tschechischen Firma 6,4 Mio. Euro in die Konkursmasse spülen werde.

Wie hoch die eingegangenen Forderungen sind, ist noch offen. Nur so viel: Zum Zeitpunkt des Konkurses gab es offene Rechnungen in der Höhe von 16 Millionen Franken. (FS)