Am Freitagabend brach in den Stallungen des Berg-Gasthofs «mittleres Brüggli» oberhalb von Selzach ein Brand aus. Der Pächter bemerkte das Feuer kurz nach 19.00 Uhr und alarmierte die Feuerwehr. Die im Wohnhaus anwesenden Personen konnten sich in Sicherheit bringen, auch wurde das Vieh aus den Stallungen gebracht. Wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung musste eine Person zur Abklärung ins Spital gebracht werden. Dies teilt die Kantonspolizei Solothurn mit.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das gesamte, dreiteilige Ökonomie-Gebäude in Vollbrand. Unter erschwerten Bedingungen gelang es der Feuerwehr, ein Übergreifen des Brandes auf das Wohngebäude mitsamt Restaurant zu verhindern. Der Sachschaden am Wirtschaftsgebäude und Inventar lässt sich derzeit nicht beziffern. Zur Klärung der Brandursache wurde eine Untersuchung eingeleitet.

Schnee und Eis erschwerten die Arbeit

Im Einsatz standen rund 80 Angehörige der Feuerwehren Selzach, Bettlach und Grenchen. Aufgrund der verschneiten, vereisten und teilweise engen Zufahrten zum abgelegenen Gasthof gestaltete sich der Einsatz schwierig. Die Mengen an Löschwasser waren begrenzt. Daher lies die Feuerwehr das in Vollbrand stehende Gebäude kontrolliert abbrennen und konzentrierte sich darauf, Schaden vom Wohnhaus mitsamt Gasthof abzuwenden. Dieses wurde nach jetzigen Erkenntnissen nicht beschädigt.