RoboCup
Team Solidus vertritt die Schweiz an der Robotik-WM in Kanada

Ein Team Solidus der Höheren Fachschule Technik Mittelland reist nächste Woche nach Kanada, um dort an der Robotik-Weltmeisterschaften teilzunehmen.

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Das Team Solidus der hftm 2018

Das Team Solidus der hftm 2018

zvg

Seit mehreren Jahren bestreitet das Team Solidus der Höheren Fachschule Technik Mittelland (hftm) mit Standorten in Grenchen und Biel erfolgreich internationale Wettbewerbe der Robotik. Sie wurden sowohl 2015 im chinesischen Hefei, wie auch 2016 in Leipzig Vize-Weltmeister. 2017 machten die Schweizer mit dem Bronze-Rang den Podest-Hattrick komplett. Vom 18. bis 21. Juni 2018 vertritt das achtköpfige hftm-Team an der diesjährigen Weltmeisterschaft in Kanada wiederum die Schweiz.

Am 14. Juni fliegt das Team nach Kanada, um sich mehrere Tage vor dem Wettkampf auf die neuen Begebenheiten einzustellen, wie die hftm mitteilt. Während der ersten zwei Set-Up-Tage werde das Team beinahe rund um die Uhr ihre drei Robotino auf die Testumgebung einstellen und programmieren.

Die internationalen Wettkampfgegner wie z.B. die Universität Graz oder die Technische Universität Aachen duellieren sich dann zwischen dem 18. Juni und dem 21. Juni. Gleichzeitig finden Ausstellungen und «Innovation-Workshops» statt.

Rund 3‘000 Teilnehmende aus 42 Ländern nehmen an dieser Weltmeisterschaft der Roboter teil und vereinen wissenschaftliche Höchstleistungen und technische Begeiste-rung. Verschiedenste Entwickler zeigen in diversen Disziplinen, was mittels Robotik heute möglich ist. Der RoboCup ist der führende und vielseitigste internationale Wettbewerb für intelligente Roboter sowie einer der bedeutendsten Technologieevents im Bereich der Forschung und Ausbildung in den Themenbereichen Robotik, Künstliche Intelligenz, Informatik, Elektrotechnik und Maschinenbau weltweit.

Erfolg durch stete Erneuerung

Das Team konstituiert sich jedes Jahr aufs Neue mit hftm-Studierenden des jeweiligen Jahrgangs des zweijährigen Vollzeitstudiums in Biel. Auch die Programmierung oder Weiterentwicklung des Roboters wird durch diese Studierenden alljährlich wieder von Grund auf neu vorgenommen.

Dies ist mit sehr intensiver Vorarbeit verbunden, ist gleichzeitig aber auch Teil des Erfolgsmodells «Solidus». Durch diese Eigenentwicklungen verfügt das Team stets über eine hohe Vertrautheit mit ihrem Roboter, während viele Konkurrenten eher auf Drittsoftware setzen, die sie dann weiterentwickeln, aber nicht von Grund auf selber schreiben. Das sei oft schon ein entscheidender Vorteil für Solidus. (mgt)