Mit dem Verkauf wolle Swatch die Konzentration auf ihr erfolgreiches Kerngeschäft fortsetzen und der Lasag Möglichkeiten für dynamischeres Wachstum ermöglichen, heisst es in einem am Freitag veröffentlichten Communiqué der beiden Konzerne.

Die Lasag war innerhalb der Swatch Group jene Gesellschaft, die während der Finanz- und Wirtschaftskrise am längsten Kurzarbeit verfügte. Rofin-Sinar will die Lasag-Standorte in Thun mit allen rund 60 Angestellten und in Chicago erhalten.

Die Lasag war im Jahr 1974 gegründet worden. Sie entwickelt und produziert industrielle Festkörperlaser, die zum Feinschneiden, Punktschweissen, Bohren und Ritzen in die Medizingeräte-, Automobil- , Elektronik- und Raumfahrtindustrie eingesetzt werden.