Ein neuer Zentralbau soll Funktionsbereiche dieser Marken unter einem Dach vereinen sowie andere Einheiten der Swatch Group beherbergen, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. In diesem Bau sind Museen für Swatch, Omega und Swatchmobil geplant sowie Büros für die Administration und Konferenzräume.

Das Gebäude, das leicht erhöht auf Säulen stehen wird, soll auch zu einer Begegnungszone für Besucher und Fussgänger werden. Mit dem neuen Zentralbau verbinden sich die neuen Gebäude der Swatch.

Ein langezogener Bau

Der langgezogene Swatch-Bau wird zum neuen Hauptsitz der Marke. Der vorderste Gebäudeteil, der mit dem Zentralbau verbunden ist, beherbergt alle Bereiche mit unmittelbarem Kundenkontakt. Das sind etwa die Ausstellungsräume und der Kundendienst.

Im mittleren Teil befinden sich die Büros der Geschäftsleitung, Administration, Marketing und Verkauf. Hinten befinden sich Anlieferung, Abholung und Lagerräume.

Auf dem westlichen Omega-Areal entsteht zudem das neue Produktions- und Logistikgebäude von Omega. Dort kommen die verschiedenen Fertigungsabteilungen, Schulungs- und Ausstellungsräume sowie Büros zu stehen. Ein Lehrpfad soll den Besuchern Einblick in die Produktion geben.

Japanischer Architekt

Bei der Gestaltung der Landschaft will die Swatch Group die geschützten Baumbestände berücksichtigen und mit neuen Baum- und Grünbepflanzungen ergänzen. Der Uhrenkonzern entschied sich beim Bauprojekt für den japanischen Architekten Shigeru Ban.

Dessen Projekt habe mit der pragmatischen und markenbezogenen Gestaltung der einzelnen Gebäude überzeugt, schreibt die Swatch Group. Zudem wurden die Landschaft und die denkmalgeschützten Omega-Gebäude aus der Frühzeit der Industrialisierung ganz besonders berücksichtigt.